«Gluggsi» gestorben
Der langjährige Schnitzelbänkler Gluggsi ist dieser Tage verstorben. Er war seit mindestens 1979 teils als «Wilder Bangg», vor allem aber als Mitglied der Basler Schnitzelbangg Gesellschaft auf der Route.
Redaktion
Webredaktion, Fotos, Hyylgschichte
Der langjährige Schnitzelbänkler Gluggsi ist dieser Tage verstorben. Er war seit mindestens 1979 teils als «Wilder Bangg», vor allem aber als Mitglied der Basler Schnitzelbangg Gesellschaft auf der Route.
Zum Thema «War früher alles besser?» diskutierten der frühere, langjährige Comité-Obmann Felix Rudolf von Rohr, Andres Pardey, Fasnächtler bei den «Olympern» und Vize-Direktor des Tinguely-Museums, sowie Céline Berset, Fasnächtlerin im sehr speziellen Schissdräggziigli «Dryybholz». Moderiert wurde das Gespräch von Projektleiterin Jo Vergeat. Dabei ging es vor allem um die Frage, welche Veränderungen die Basler Fasnacht in den Jahren erlebt habe, welche gut und welche eher schädlich waren.
Der Frage «War früher alles besser?» geht am 14. April eine Gesprächsrunde im Restaurant Sperber nach. Veranstalter ist fasnacht.digital. Anmeldung via Mail wird empfohlen.
Dieser Tage bekommen die Obleute der Jungen Garden in Basel Post: Die Basler Trommlerin Edith Habraken bietet eine Aus- bzw. Weiterbildung für die InstruktorInnen an.
Man darf bei der BSG von einem guten Bänggler-Jahrgang reden, zumindest die Auslese am Schlussoobe machte weitgehend Spass. So auch bei den «Rätschbääse», die ihren 30. Geburtstag feierten. Etwas überschattet wurde die diesjährige Fasnacht der zweitältesten Bangg-Verbindung durch den Tod des «Kuchi-Daaberettli» mitten in der Vorfasnacht. Mehrheitlich eine Bereicherung sind die vier neuen Bängge.
Der 8-jährigen Sandra* wurde am Mittwochabend bei einer Pause am Blumenrain ihre (erste!) Zugslarve gestohlen. Vielleicht hat jemand was gesehen oder gar die Larve gefunden?
So düster und schwermütig viele Sujets daherkommen, Sonne und blauer Himmel sorgen dafür, dass Schwermut weicht und man unweigerlich an altBundesrat Ogi denkt: Freude herrscht! Etwas getrübt wurde die Freude der Aktiven allerdings dadurch, dass zeitweise nichts mehr ging – sozusagen ein Monster-Stau. Da machten es sich zwei Wagnis halt auf der Strasse bequem.
Die am Fasnachtsmontag durchgeführten Stichproben-Kontrollen in öffentlich zugänglichen Cliquenkellern sind aus Sicht der Gebäudeversicherung sehr positiv verlaufen. Die Betreiberinnen und Betreiber sowie die Gäste hätten ihre Verantwortung im Brandschutz wahrgenommen.
Der Dienstag ist quasi der Gemischtwarenladen an der Basler Fasnacht. Die Kleinen geniessen ihren Nachmittag in kostümiert «allergattig» Gefährten, die feinsinnigen Geniesser schmunzeln auf dem Münsterplatz über träfe Laternensprüche, die Wagen-Freunde kommen bei der Kaserne auf ihre Kosten und die Guggen-Fans am Abend in der Innerstadt. Und das alles 2026 bei Traumbedingungen.
Auf Abwegen befanden sich zwei Mitarbeiter der kantonalen Abfallkontrolle mit ihrem Fahrzeug. Sie versuchten, mitten im grössten Gedränge der Laternenausstellung über den Münsterplatz zu fahren, um schliesslich in der Augustinergasse von zwei grossen Guggenmusiken quasi eingekesselt zu werden.
Wenn man so am Strassenrand den Cortège vorbeiziehen sieht, könnte man zeitweise schon depressionsgefährdet sein, so viel Weltschmerz mit den Stichworten Krieg, Trump, Putin etc zieht vorbei. Aber dann kommen wieder Gruppierungen, die ein überraschendes Sujet gewählt haben – und dies erst noch schön verklausulieren.
Mit herrlichen Farben der Laternen, dem anarchischen Konzert der Cliquen und grossem Gedränge ging sie los, die Fasnacht 2026. Der Morgenstraich entwickelt sich prächtig, mit Hilfe von Petrus, der den Fasnächtlern und dem Publikum einen trockenen und für Februar ungewöhnlich milden Fasnachtsanfang bescherte.