An der traditionellen Medienkonferenz des Comitès, kurz vor der Fasnacht, haben eine grosse Anzahl Menschen teilgenommen. Der Anlass fand im Keller der „Stainlemer Alti Garde“ statt. Dieser Keller ist sehr gross, praktisch ohne Ladäärne und die Treppe ist riesig. Man schaut plötzlich ganz anders hin…
Von der Abteilungen „Bängg“ haben wir folgende Informationen mitgenommen:
- Es werden an der Fasnacht ca. 95 Bängg underwegs sein, die sich irgendwo und -wie bei einer Schnitzelbangg-Gesellschaft angeschlossen haben. Die „Dunkelziffer“ von nicht gemeldeten, freien, wilden und spontanen Bängg wird sicherlich höher sein.
- Es sind Bängg von sieben Gesellschaften unterwegs. Die da sind: VSG Basel 1906 mit 13 Formationen, Bängg fir Basel (10), BSG (15), Bebbi Bängg (9) Freyi Bängg Basel (4), IG WuF (15), Schnitzel-Bank Comité (28). Dazu kämen noch 8 Bängg vom Comité 1914, welches an diesem Anlass nicht vertreten ist.
Weitere Mitteilungen der Gesellschaften kkurz zusammengefasst:
VSG: Bringt zwei neue Bängg (Dr Pfluumeboppi und Frölein, zaale). Der Schlussoobe ist am 27.2. im Küchlin Saal 1 und es hat noch wenige Tickets auf dem Balkon.
Bängg fir Basel: Der Benefizanlass im -tis am Zyschtig Oobe ist ausverkauft.
BSG: Wartet mit 4 neuen Bängg auf (Staibuggler, Influulänzer, Mamsell Spatz vom Petersplatz und Die Ungspaltene. Die Schlussööbe sind praktisch ausverkauft.
Bebbi Bängg: hat einen neuen Bangg: MS Fischbrötli. Bebbi Bängg Matinée im Arlecchino am 22.2. und Bebbi Bängg Nocturne am 23.2. ab 23.00 Uhr im Marionetten-Theater.
Freyi Bängg Basel ist eine neue Gesellschaft mit 4 Bängg (Ainzelmasgge, Drummelhund, Giftguttere und s Kuni usem Gundeli).
Die IG WuF (Interessengemeinschaft Wild und Frei) mit seinen zwei neuen Bängg „D Heerlifilzer“ und „Die irren Maiden“ zelebrieren einen Fasnachtsnachmittag im Restaurant „zum goldenen Lamm“ am Claraplatz am Mittwoch, 18.2. ab 14.00. Der Schlussabend im APH Momo im Gundeli am 6.3. ist nur auf Einladung.
Das Schnitzelbangg-Comité orientiert über zwei neue Bängg : Nachtkeerze und Schlachtbangg (Warum bloss ist bisher noch niemand auf diesen Namen gekommen?) und berichtet, dass die beiden Schlussabende im Theater und Schauspielhaus ausverkauft sind. Am Fasnachtsmontag gibts noch einige Tickets für den Abend im Schauspielhaus. Der Fasnachtsmontag ist ausverkauft.
Zu erwähnen ist noch der Anlass „Big Bängg“. Zwei „Glaibasler“, die sich enerviert haben, dass die Fasnacht im minderen Basel weniger Stellenwert zu haben schien, wollten 2020 einen Anlass für Bängg im Glaibasel organisieren. Corona hatte etwas dagegen.
Nun kommt das Re-Set des Anlasses: In einem Lokal (Bistro Pulpo; Oberer Rheinweg 89) kann man zwar keine Plätze reservieren, aber sich hinbegeben, reinsetzen, etwas trinken oder eine Kleinigkeit essen, ein paar Bängg geniessen und weiterziehen. Ganz zwanglos und ohne Zeitplan. Allerdings wird während den Vorträgen der Bängg nicht serviert. Zitat aus dem Programm: „…Während des Vortrages wird nicht serviert. Man hört den Bängg zu und auch das laute Plaudern verstummt…“. (Zitat Ende).Es sind 21 Bängg aller Gesellschaften angemeldet – der Anlass wird also breit unterstützt.
Nun zu Abteilung „Gugge“. Sie haben auf eine Präsentation des Programmes verzichtet: „Es bleibt alles so, wie es bisher war“, lässt sich der Vertreter der Guggengesellschaften zitieren. „Der Sternmarsch findet statt, die Platzkonzerte finden wie gewohnt auf den drei Plätzen statt und auch die Zeiten bleiben gleich. Mit einer Ausnahme: Auf dem Märtplätz starten wir eine Viertelstunde später.“.
Bref: Die Schnitzelbängg und die Guggen sind bereit, ihren Teil zu einer tollen und schönen Fasnacht 2026 beizutragen.


