Ver(w)irrte Abfallkontrolleure

24. Februar 2026 | Von | Kategorie: e Hampfle Räppli

Auf Abwegen befanden sich zwei Mitarbeiter der kantonalen Abfallkontrolle mit ihrem Fahrzeug. Sie versuchten, mitten im grössten Gedränge der Laternenausstellung über den Münsterplatz zu fahren, um schliesslich in der Augustinergasse von zwei grossen Guggenmusiken quasi eingekesselt zu werden.

Würde ein Preis für die dümmsten Staatsangestellten verliehen, die beiden Abfallkontrolleure hätten grosse Chancen auf den Sieg. Zwischen einem Kinderzug und einer Pfeifergruppe durchfuhren sie den Münsterplatz Anfang Nachmittag des Fasnachtsdienstag. Logischerweise kamen sie knapp im Schritttempo voran und ernteten dabei bissige Reaktionen.

Trotz grosser «Druggedde» setzten sie ihren Weg via Augustinergasse fort und versuchten, nach links in die Martinsgasse abzubiegen, die aber bereits von den herannahenden «Ohregribler» besetzt wurde. Ein Weiterfahren durch die Augustinergasse verhinderte die ebenfalls anmarschierende Schotte-Clique. Mit vielen Vorwärts- und Rückwärts-Manövern gelang die Abfahrt via Martinsgasse dann doch.

Als nächstes sah man das Fahrzeug im Hof des Wirtschafts- und Sozialdepartements – und erkannte den vermutlichen Grund für diese seltsame Fahrt: Wahrscheinlich hatte das Auto kaum noch Saft und musste ans Elektrokabel – wobei man sich fragen muss, ob das WSU nur eine einzige Ladestation hat, und diese mitten in der mit Fahrverbot belegten Fasnachtszone…