Rämpläm: Strauss aus der Büchse

17. November 2017 | Von | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Unter dem Motto „Rundum lätz gwigglet. Dägg!“ findet die Vorfasnachtsveranstaltung Rämpläm im kommenden Jahr zum zweiten Mal statt. Man wolle die Fasnachts-Büchse öffnen und einen Strauss da rausnehmen „oder was aus einer Büchse so rauskomme“, wie der Macher Martin Bammerlin launig beschrieb.

„RämPläm isch e farbebrächtige «Grand-Brie» vo Fasnachtsmusik und e kunterbunte Raige vo Lieder, gwürzt mit satirische Täggscht und alles zämme sinnlos gschpiggt mit unmöglige Szenarie“, so wird die zweite Ausgabe von den Akteuren beschrieben. Und diese Akteure sind drei Musiker, eine Musikerin und ein Schauspieler, mit Namen Martin Bammerlin (Produzent, Hobbyschlagzeuger, aber mit anständigem Beruf im Bereich Marketing), Florens Meury (Mundakrobat unter anderem), Florian Volkmann (nach eigenen Angaben Quotendeutscher und Multi-Musikant), Bettina Gfeller (neu im Team, klassische Sängerin, bis jetzt hauptsächlich Heimweh-Fasnächtlerin) und Urs Bihler (ebenfalls neu im Team, bekannt aus Pfyfferli und Drummeli, zuletzt Mephisto im Goetheanum). Für den beruflich verhinderten Michael Luisier übernimmt Roland Suter die Regie.

RämPläm 2018

Von links: Martin Bammerlin , Urs Bihler und Florens Meury

RämPläm 2018

Martin Bammerlin (Produzent und Hobbyschlagzeuger)

RämPläm 2018

Bettina Gfeller

RämPläm 2018

Bettina Gfeller und Martin Bammerlin

Bihler freut sich speziell, weil das Rämpläm keine grossen Erwartungen erfüllen muss: „Die Leute kommen aus Neugier und wir dürfen eigentlich alles machen.“ Er habe vor zwei Jahren im Stock unter dem Rämpläm das Pfyfferli mitgemacht und sei dabei neugierig geworden. Auch Bettina Gfeller gefällt das chaotisch Freiheitliche an dieser Vorfasnachtsveranstaltung im Gegensatz zu den doch sehr strengen Regeln der Oper.

Der Schreibende hatte nach der Premiere 2016 bemängelt, dass nach der Pause kaum mehr Neues kam. Seine Frage, ob das Programm dieses Mal für zwei Teile reiche, wurde von Bammerlin lebhaft bejaht. Man sei bereits daran, auch Nummern zu streichen. Mit den neuen Elementen, etwa aus dem klassischen Gesang, werde man noch kreativer. Ausserdem habe man im Textbereich noch „Luft nach oben“ entdeckt. Da hat man sich unter anderem die Hilfe des von seinen Charivari-Soli bekannten Mats Brenneis gesichert.

 

Rämpläm: 25. Januar – 10. Februar 2018. Theater Tabourettli, Spalenberg 12 in Basel. Vorverkauf ab sofort von 15.00 – 18.00 Uhr an der Theaterkasse oder Telefon 061 261 26 10. Bestellungen auch online auf der Website des Theater Fauteuil möglich.