Gewaltiges, optisches Erlebnis in der Elisabethen Kirche!

10. Januar 2026 | Von | Bilder: Nicole Messer | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Um es vorweg zu nehmen: Falls Sie planen, die „Vergessene Legende von Basel“ als weitere Vorfasnachtsvorstellung zu besuchen, dann werden Sie enttäuscht. Aber: Gehen Sie trotzdem hin!

Die Ankündigung des Son-et-Lumière-Spektakels in der Elisabethenkirche vom weltbekannten Showproduzenten Damien Fontaine zielte schon etwas darauf ab, dass mit der Ansetzung des Events in die Wochen vor der Basler Fasnacht die Geschichte im Reigen der Vorfasnachtseranstaltungen mittanzen könnte. So wurde dann auch in Aussicht gestellt, dass der Larvenmaler mit seiner Enkelin bei den «Fasnachtsvorbereitungen» auf die Geschichte der Merians und des Basiliskendrachens kommen und diese dann auch erleben.

Wir wollen aber ehrlich sein: Das einzig Fasnächtliche an der Geschichte sind tatsächlich die bemalten Larven zu Beginn, eine Projektion von Trommeln und Laternen irgendwann im Laufe der Vorstellung und die Erwähnung des Wortes «Konfetti».

Der grosse Star der Geschichte ist der Drache Basilisk, der in der zweiten Hälfte auch tatsächlich überlebensgross, riesig und quicklebendig in die Kirche tritt. Und damit sind wir beim Grund, weshalb man sich unbedingt eine der zahlreichen, einstündigen Shows anschauen sollte, die noch bis zum 18.2. bis zu drei Mal täglich gegeben werden: Die Licht- und Projektionseffekte sind sagenhaft! Die Elisabethenkirche wechselt permanent ihre Gestalt, ihre Farben, mal stürzt sie ein, mal baut sie sich auf, dann ist sie wieder unter Wasser oder voller Menschen. Die Geschichte nimmt einen untergeordneten Rang ein: Man kann sich zurück lehnen und einfach staunen! (Damit Sie sich etwas darunter vorstellen können, haben wir unsere Spezialistin für Fotos von Shows mitgenommen. Nicole fotografiert als Profi die Shows vom Europapark!)

Nebst der Musik und den Projektionen gibt es dann auch noch zwei sehr mutige Akrobaten, die sich in die Höhe ziehen lassen oder sich auch von den Säulen in der Kirche abseilen! (Da sind ganz starke Seilzüge in der Kirche angebracht. Wie das behördlich mögliche gemacht wurde, ist dem Schreibenden ein Rätsel. ABER ER IST SEHR DANKBAR DAFÜR!).

Bref: Wenn Sie also noch irgendwann eine Stunde Zeit haben und ihre Sinne optisch und akustisch etwas fordern wollen: Kaufen Sie sich ein Ticket. Obwohl der Premièrentag ausverkauft war, wird es unter der Woche noch Tickets haben. Nochmals: Fasnächtliches Schenkelklopfen findet in diesen Vorstellungen nicht statt. Dafür aber ganz hervorragendes Son-et-Lumière.

Bilder und Tickets sowie Informationen über weitere Vorstellungen unter: hier