Nachrichten

No 384 Mool schloofe…

25. Februar 2010 | Von

Mit dem traditionellen Cortège am Nachmittag und schliesslich dem langen, wehmütigen Ausklang in den Gassen und Beizen ist gestern und heute früh die Basler Fasnacht zu Ende gegangen. Auch wenn die Wolken am Himmel Ungemach androhten, so hat sich auch der dritte der «drey scheenschte Dääg» nahtlos in den Helgen der diesjährigen Fasnacht eingefügt. Das

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Eine denkwürdige Jubiläums-Fasnacht

25. Februar 2010 | Von

Sie ist vorbei, die Basler Fasnacht. Erneut bot sie einen interessanten Spiegel des Weltgeschehens mit Basel als Nabel. Nach 72 intensiven Stunden ist in der Nacht auf heute die Basler Fasnacht 2010 zu Ende gegangen. Gestern Nachmittag prägten wie bereits am Montag der Cortège und damit die Sujets der fast 500 Cliquen das Geschehen. Die

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Guggen in Höchstform

24. Februar 2010 | Von

Anhänger der schrägen Töne konnten gestern Abend professionelle Guggenvorträge geniessen. Die Trämli mit Halt auf dem Aeschenplatz entliessen nach 19 Uhr Hunderte aus den hoffnungslos überfüllten Wagen. Durchatmen und den Weg durch die Aeschenvorstadt bahnen. Junge Fasnachtslaien mit einigen Promille zuviel kurvten auf Coop-Einkaufswägeli über die Schienen und gröhlten vor Begeisterung. Die Freie Strasse hingegen

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Gewaltige Lichtblicke

24. Februar 2010 | Von

Gaddafi dominiert zwar die Laternenwände, aber er gehört nicht zum Feinsten. Die Friedenstaube auf der Laterne des Lälli-Stamms befindet sich im Sturzflug. Die Clique bedauert, dass christliche und islamische Machtspiele keinen Frieden zulassen, dass Bibelsprüche und Suren missbraucht werden von Sturen. Sie reimt aber richtig: Alli Fundamentalischte sotte zerscht bi sich usmischte. Ins grossartig mehrdeutige

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Waggis mit dem Cowgirl

24. Februar 2010 | Von

Es herrschte ein seliges Geben und Nehmen an der Kinderfasnacht. Der Hase und der Fuchs hopsen in Spidermanschuhen Richtung Barfi. Bewundernd schauen sie einem Waggis nach, der kaum grösser ist als sie – und sich seine Räppli von der Mutter hinterher tragen lässt. Hat es eigentlich immer schon so viele Waggis an der Kinderfasnacht gehabt?

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Drei Sekunden frische Luft

24. Februar 2010 | Von

Eigentlich fristet das Räppli ein trauriges Dasein. Schon die Geburt ist unsanft: Eine Stanzmaschine drückt mit aller Gewalt auf das Fleckchen Papier – vielleicht hat das Räppli da schon eine Ecke ab. Dann beginnt ein Herumgeschubse, bis das Räppli mit Tausenden anderer Leidensgenossen in einen Plastiksack gepackt ist. Womöglich landen noch Dutzende Säcke auf ihm.

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Poetisch bis zur Pauke: Der zweite der «drey scheenschte Dääg» gehört den Kindern

24. Februar 2010 | Von

Um die Basler Fasnacht muss niemandem bange werden. Am Fasnachts-Zyschtig zeigte sich erneut, welche Faszination der berühmteste Basler Brauch mit seinem Hang zu Kunst, Verkleiden und Fantasie gerade auf die Kinder ausübt. Viele steckten in Cowboy- oder Tierkostümen, nicht wenige aber warfen sich ins Kostüm des klassischen Waggis und benahmen sich entsprechend. Zahlreiche Cliquen bemühen

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Bängg II / Loose, schnabuliere und kritisiere

24. Februar 2010 | Von

Der Schnitzelbangg-Marathon hat bestätigt, was nach der Trockenlese zu vermuten war: Der Jahrgang 2010 ist ziemlich durchzogen. Es ist wie immer: Frau Wirtin dirigiert im Restaurant Aeschenplatz Gäste, Personal und Schnitzelbänggler, damit alle am richtigen Platz sind – und Punkt sieben Uhr gehts los. Bereits s Bangg-Ghaimnis bestätigt, dass in diesem Jahr kein Bänggler an

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Bängg I / D Schnitzelbängg 2010: Im Merze spriesse d Minarett

23. Februar 2010 | Von

Der Bänkler-Jahrgang 2010 wird von einigen wenigen Themen dominiert. Neben den drei M – Merz, Morin (dä kunnt Moorn) und Minarette – haben die in sechs Vereinigungen (unter ihnen auch die 90 gewordene Basler Schnitzelbank Gsellschaft) – organisiert oder «wild» auftretenden Spottsänger und -chöre auch andere Trouvaillen in ihrem Repertoire, die in dieser Trockenlese eigentlich

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Protest gegen Cortège

23. Februar 2010 | Von

Zwei Stammcliquen protestieren gegen das starre Korsett des Cortèges. Sie fordern eine kreativere Fasnacht. Die rot-weissen Plakate hängen plötzlich in der ganzen Stadt. Das grösste Transparent bei der Schifflände ist mehrere Meter breit: «Machsch scho Fasnacht, oder laufsch no d Route?» Die Seibi Clique tritt wie eine Gewerkschaft auf und demonstriert gegen den streng reglementierten

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