Wenn ein Waggiswagen Müll verteilt

20. Februar 2018 | Von | Kategorie: Medienmitteilungen

Der Aufruf war nicht zu überhören: Frauen, kontrolliert die verteilten Esswaren! Die Kinder der Dame erhielten ein Biberli mit Ablaufdatum 11.4.2016 an der Basler Fasnacht.

Verfallen 09/2017

Abgelaufen 06/2016

Abgelaufen 07/2017

Abgelaufen 04/2016

Kosmetik – Abgelaufen 08/2017

Abgelaufen 05/2017

Verschmutztes Plüschtierli

Verschmutztes Plüschtierli

Über 100 Kommentare und viele Bilder mit abgelaufenen verteilten Süssigkeiten und Esswaren später kam dann doch der Verdacht auf, dass es sich nicht um einen Einzelfall handeln kann. Schleckstengel, welche im Juli 2017 abgelaufen sind, Schoggistängeli mit Ablaufdatum Februar 2017, Gummibärchen anno domini Juni 2016 abgelaufen oder defekte und schmutzige Stofftiere werden an Kinder am Strassenrand von Waggiswagen verteilt.

Ein aktiver Waggiswäägeler ist empört und absolut genervt: wir geben so viel Geld für unsere Ware aus und kontrollieren auch immer, bevor wir den Wagen laden und andere verteilen solchen Ramsch! Und dann noch an Kinder! Der Vater von zwei Kindern wünscht sich, dass die entsprechenden Wagen ausfindig gemacht werden und Konsequenzen gezogen werden.

Die Diskussion bei den Müttern ist entbrannt. Bei einer Mutter fast wortwörtlich: ihr Kind erhielt ein kleines Damentäschli mit Zigarettenstummeln darin. Ein anderes Mami meint, dass dies seit Jahren so sei und so der Keller von einigen Wagencliquenmitgliedern geleert würde. Einige Mamis finden es schade, dass Lebensmittel ansonsten fort geworfen würden und so noch jemandem eine Freude bereiten können. Andere sind über diese „Verteilweise“ absolut empört. Wieder andere Mütter meinen, dass kürzlich abgelaufene Süssigkeiten (vor allem die Zuckerbomben) noch tolierbar seien, aber mehr als zwei Monate gehen auch bei ihnen nicht mehr in die Toleranzzone. Viele finden, dass dies gemeldet werden muss.

Darum gilt: schaut das Ablaufdatum an!

Selbstverständlich gibt es viele Wagencliquen, welche dies nicht machen und viel Geld investieren, die Zuschauenden glücklich zu machen. Loben wird dies und lassen die anderen die Konsequenzen ziehen.