s Pfyfferli 2026: syt 50 Joor und 90 % der Tickets sind bereits abgesetzt.

5. Dezember 2025 | Von | Bilder: Lucien Graf | Kategorie: Nachrichten

Wie immer kurz vor dem „Santiglaus“ lädt Caroline Rasser zur Medienkonferenz für das nächste Pfyfferli ins Tabourettli ein. Die anwesenden Medienvertreter dürfen sich hierbei ein Bild rund um die bevorstehenden Vorfasnachtsveranstaltung am Spalenberg aus erster Hand machen und gleichzeitig zwei erste Schmankerl konsumieren, welche hier jedoch nicht verraten werden.

Fast das gesamte Ensemble, samt Doppelbesetzung war am späten Freitag Morgen im Tabourettli-Theaters zugegen, um den Medienvertretern Rede und Antwort zu stehen. Darunter auch wieder David Bröckelmann, welcher in den beiden vergangenen Spielzeiten nicht mehr Ensemblemitglied war.

Nach einer kleinen musikalischen Overture begrüsste Caroline Rasser die Anwesenden und berichtete nicht ohne Stolz, dass es das Pfyfferli nun in sein 50. Jahr geschafft hat. Im 1976 legendär damals beispielsweise noch mit Roland Rasser, Colette Greder und Bernhard Baumgartner oder René Besson spielten sie bis in die Mitte-Neuziger-Jahre.  Nach einem längeren Unterbruch wurde es im Jahr 2004 wieder aus der Fasnachtskiste genommen und wird seither von Caroline inszeniert. Zwischenzeitlich auch schon über 20 Jahre mit bewährtem Konzept und so erzählte sie mit Ihren Produktionsteam zusammen, was man vom 50. Jahrgang erwarten darf.

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«Auch dieses Jahr spüren wir mit dem Pfyfferli den Zeitgeist auf – es bleibt turbulent. Gleichermassen humorvoll wie scharfzüngig verarbeiten wir die Impulse der Gegenwart und adaptieren diese in satirischer Art und Weise auf unsere kleinen «Spalebärg-Brätter». Wir blicken zurück auf das, was Basel und die Welt im letzten Jahr begeistert, bewegt und durchgeschüttelt hat. Es brodelt – im Strudel des Weltgeschehens tanzen wir auf dem Vulkan. Der Humor bleibt uns Anker und Kompass.

Drum jetz eerscht rächt!
Goots verschisse uff dr Wäl und Schlächt,
leen mer s Muul is nit verbiete,
denn geege Gfoor
bruuchts mänggmool au dr schwarz Humor.
Wo bi uns in dr D N A steggt.
Wenn s naime stinggt und korrupt isch und fuul,
hoggt dr Bebbi sicher nit uffs Muul.
Und me sticht und me stupft,
und me pfätzt und me rupft,
war s verdient hett.
Drum lääned zrugg.
jetz leen mer zwai Stund nimme lugg,
gnau soo, so, wie mers gwoont sinn!
(Aus dem Prolog «Pfyfferli 2026»)

Unser vorfasnächtlicher Theater-Keller bleibt ein Ort, der in turbulenten Zeiten verbindet – unsere kleinen Bretter, die die Welt bedeuten, dürfen mit Herz und Humor die Realität zugleich schärfen und mildern. Mit kabarettistischen Spitzen, Top-Schnitzelbängg und musikalischen Highlights rollen wir den Teppich aus für Trommelwirbel aus Wortwitz und Piccoloklängen voller Poesie. Pointierte Texte und berührende Melodien verschmelzen -ja, «s’liggt eifach ebbis in dr Luft»!

2026 – «wer und was»
Das Kreativ-Trio, bestehend aus Felix Rudolf von Rohr, Jo Vergeat und Caroline Rasser, fungiert als Initialzündung für einen «vorfasnächtlichen Räppliregen», der seit Ende Oktober unter der Regie von Andrea Pfaehler und Simon Burkhalter geprobt wird. Das Ensemble präsentiert sich in einer Mischung aus wohlbekannten und erfahrenen Pfyfferli-Gesichtern. Die Umsetzung des Pfyfferli entspricht auch 2026 der kabarettistischen Revue. Thematisch lassen wir ein besonders ereignisreiches Jahr voller Gegensätze Revue passieren. Hier wird gefeiert, gesungen, getanzt – da brodelt’s und dampft’s. Wir feiern Lokalmatadoren, wir entwickeln ganz eigene Methoden der Cliquennachwuchs-Förderung, wir treiben unseren Basler Vers-Kult auf die Spitze, analysieren Primarschul-Stundenpläne, lassen das Telefonat des Jahres etwas anders klingen, huldigen der Fasnacht und dem Morgestraich im Speziellen – und nehmen nicht nur andere, sondern auch uns Pfyfferlis selbst aufs Korn. Und Alain freut sich auch jetzt schon wieder auf die Spalebärg-Bretter, die seine Welt bedeuten.

Die musikalischen Fäden der Produktion hält Bettina Urfer zusammen. Eine Hommage an unseren früheren «Fauteuil-Hofkomponisten» Arth Paul und seine unvergesslichen Pfyfferli-Melodien darf selbstverständlich nicht fehlen. Das stimmgewaltige Ensemble spannt seine Flügel aus – auch dieses Jahrgenreübergreifend. Unterstützt von den kraft- und temperamentvollen Klängen der Trompete.
Fasnachtsmusikalisch sind auch dieses Mal die «Pfyfferli-Pfyffer» dabei – ein Mix aus renommierten Cliquen. Die Tambouren sind vertreten durch Spitzenformationen der Chriesibuebe und Les Coquins. Das Publikum darf sich auf zwei Spitze-Bängg pro Abend freuen. Doggter FMH, Dr Spitzbueb, Heiri, Singvogel, Tam Tam, und Die Verschiffte werden alternierend auf der Bühne stehen.

www.pfyfferli.ch
Auf unserer hauseigenen Pfyfferli-Website gibt’s exklusiv die buntesten, wildesten und manchmal auch leicht überdrehten News direkt aus dem Pfyfferli-Universum. Mit Videos und humorvollen Interviews aus dem Backstage-Bereich werfen wir neugierig einen Blick hinter die Kulissen – direkt, scharf und mit reichlich «Pfyfferli-lronie». Natürlich mit einem Augenzwinkern. Hier gibt’s «Pfyfferli» nonstop- pointiert, pikant, für immer, überall und sofort. Wir wünschen frohes «Schneugge»!

Vorstellungstermine und Vorverkauf
Die geplanten 58 Vorstellungen finden zwischen dem 9. Januar und dem 22. Februar 2026 statt. Der Vorverkauf startete Mitte Oktober und ist sehr erfreulich angelaufen. Aktuell sind 90 Prozent der Tickets verkauft. Für alle Interessierten gibt es also noch Tickets für verschiedene Vorstellungstermine.
Wie gewohnt findet der Vorverkauf im Webshop unterwww.fauteuil.ch, an der Theaterkasse am Spalenberg 12 und auch telefonisch unter 061 261 26 10 statt. Sollte sich der Vorverkauf auch in den nächsten Wochen weiterhin positiv entwickeln, dürfen wir rund 13’000 Besucherinnen und Besucher zum «Pfyfferli 2026» am Spalenberg begrüssen.

Mitwirkende
Ensemble: Salome Jantz, Caroline Rasser, Myriam Wittlin, Philipp Borghesi, David Bröckelmann
Doppelbesetzungen: Noemi Schaerer, Andrea Pfaehler, Ronja Katzman, DanyDemuth, Balz Aliesch
Dramaturgie: Caroline Rasser, Felix Rudolf von Rohr, Jo Vergeat
Regie Choreografie: Andrea Pfaehler, Simon Burkhalter
Musikalische Leitung und Kompositionen: Bettina Urfer
Piano: Bettina Urfer, Andreas Binder
Trompete: Bodo Maier, Nicola Bernhard
Bühne: Domo Löw
Bühnenbau Ausstattung: Manfred Schmidt
Kostüme: Manon Criblez
Maske: Rahel Linder, Michelle Dankner
Technik Lukas Glor, Andreas Erismann, Jonas Schaller
Autorenteam: Patti Basler, Baschi Dürr, Roman Huber, Christian Knecht, Walter Loeliger, Domo Löw, Felix Rudolf von Rohr, Emanuel Schmid, Philipp Schrämmli, Stefan Uehlinger, Jo Vergeat
Schnitzelbängg: Doggter FMH, Dr Spitzbueb, Heiri, Singvogel, Tam Tam,  Die Verschiffte (jeweils zwei Bängg pro Vorstellung)
Leitung Fasnachtsmusik: Yasmin Picton
Pfeifer: Pfyfferli-Pfyffer, Tambouren: Chriesibuebe, Les Coquins
Assistenz: Lisa Ryser