Die immer noch von einigen Baizern betriebene Unsitte, während der Fasnacht die Preise massiv zu erhöhen (und im gleichen Verhältnis die Weinqualität ins Bodenlose zu senken) führt mittlerweile zu sozialen Verwerfungen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären. So wurden bereits vereinzelt Fasnächtler gesehen (Bild), welche Passanten um eine milde Gabe angehen, damit sie sich, aber vor allem ihren Kindern während der Fasnacht etwas zu trinken und zu essen besorgen können. Prof. Ueli Mäder von der Uni Basel hat bereits eine Studie angekündigt. SP-Grossrat Jürg Meyer will einen Anzug einreichen. Und Daniel Vasella liess verlauten, eine Stiftung für notleidende Fasnächtler einzurichten. R. K., Leser von Basler Fasnacht Online, hat in der Zwischenzeit als konstruktiven Vorschlag eingebracht, einen Freiraum für notleidende Fasnachtssteilnehmer zu schaffen, sei es in der Novartis-Kantine oder auf dem Campus. Dort könnten auch Schlafsstellen und Verpflegungspunkte für diejenigen Kinder und Eltern eingerichtet werden, die ohne Abfindung durch’s Leben gehen müssen.


