Einmal im Jahr lässt es sich das Team von fasnacht.ch besonders gutgehen. Als Abgeltung für die auf der Homepage veröffentlichte Werbung werden die «Schreiberlinge und Fötteler» des Fasnachtsportals in einem Gastronomiebetrieb mit Speis und Trank verwöhnt. Zum zweiten Mal war dies das Kuni&Gunde an der Schneidergasse in Basel. Besonders die Serviettenknödel an Pilzsauce fanden grossen Anklang.
Die Macher und Macherinnen des Teams von fasnacht.ch arbeiten unentgeltlich. Der Server selbst hat denn ausser den Beiträgen von Gönnern und dem gelegentlichen Verkauf von Fotorechten keine Einnahmen. Verzichtet wird bewusst auch darauf, die Seiten des Servers mit Werbe-Pop-ups und ähnlichem zuzumüllen.
Eine Ausnahme von der Werbe-Abstinenz gibt aber. Jedes Jahr schliesst fasnacht.ch eine Vereinbarung mit einem in Basel beheimateten Gastgeber. Dieser kann auf der Homepage für seine Dienstleistungen während der Fasnacht und in der Zeit davor und danach (z. B. Bummel) werben. Als Abgeltung kommt das Team dann an einem Termin – meist im Sommer oder Herbst – in das entsprechende Lokal und wird vom Gastgeber zu Essen und Trinken eingeladen.

- Sichtbar wohlgenährt und zufrieden: Unser Team mit (v.l.n.r.) André Auderset, Carmen Kolp, Michaela Brosig, Nicole Messer, Beat Schwald und Daniel Thiriet.
Bereits zum zweiten Mal nach 2025 übernahm in diesem Jahr das Kuni&Gunde diesen Deal. Und am letzten August-Freitag war es soweit: Das Team besammelte sich auf der gemütlichen Terrasse des Lokals und genoss eine Auswahl von Speisen, begleitet von einem vorzüglichen Winzersekt. Nach einem Start mit leckeren Canapés folgten Pasta, Burrata, Pollo auf Salat und die baselweit bekannten Serviettenknödel. Abgerundet wurde das Ganze durch Schokoladenkuchen und Zitronen-Cheesecake.
Leicht befremdlich war, dass wir noch vor 21 Uhr die Terrasse verlassen mussten. Dies lag keineswegs an einer Laune der Gastgeber, sondern an den – nicht nur dort – komplett unverständlichen Einschränkungen durch das Gastgewerbeinspektorat. Eine Etage tiefer, in der lauschigen Gasse, durften wir weiter feiern. Was den «Lärm» (es wurde an allen Tischen ganz normal geplaudert und tatsächlich auch mal gelacht…) im 1. Stock von demjenigen im Parterre unterschied, erschliesst sich genauso wenig wie der Widerspruch zwischen dem Anspruch Basels, ein mediterranes Flair zu verbreiten, und dem Vorgehen einer Behörde, die jedes Jahr erfolgreich darum kämpft, die kundenunfreundlichste, umständlichste und in Sachen Schikanen erfinderischste in Basel oder auch der ganzen Schweiz zu sein.
Sei’s drum: Es war ein toller Abend und ein verdienter kleiner «Lohn» für die ganzjährige Arbeit des Teams. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass unserem «technischen Direktor» aus gesundheitlichen Gründen auch dieses Jahr die Teilnahme nicht möglich war. Ivo, wir haben das Glas auf Dich erhoben und hoffen schwer auf 2027!


