Nachrichten

Ein Paradies für alle Individualisten

3. März 2009 | Von

Im Kleinbasel wird genau so gut Fasnacht gemacht wie im grösseren Stadtteil. Immer mehr Fasnachtseinheiten begeben sich ins mindere Basel, darunter auch grosse Formationen. Kurz nach dem Mittagessen, auf dem Claraplatz: Die Schotte-Clique taucht aus der Rebgasse auf und biegt in die Greifengasse ein, gleich darauf stösst die Negro-Rhygass von der Clarastrasse her nach. Von

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Die Guggemusigen zeigen sich in Höchstform

3. März 2009 | Von

Das Highlight jeder Gugge ist der Auftritt am Guggekonzärt – vor ein paar tausend Schaulustigen. Die Cliquen räumen die Innenstadt auf den Abend hin, und die Guggen kommen zackig im Sternmarsch (Warum heisst das so, wenn doch alle nacheinander marschieren?) von der Messe her über die Mittlere Brücke an die Konzertstandorte, wo sich ein paar

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Kunst spiegelt sich im Lampenmeer

3. März 2009 | Von

Wer wie was an der Fasnacht ausspielt, das kann man noch heute Morgen an der Laternenausstellung auf dem Münsterplatz bewundern. Wer von der Rittergasse her auf den Münsterplatz einbiegt, der stösst gleich auf die Laterne der Jungen Garde des Central-Club Basel mit dem Sujet «iSaich am andere». Dieses straft jedoch die Laternenausstellung als Ganzes Lügen.

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Ein bisschen feucht, aber ein Superstart

2. März 2009 | Von

Der Fasnachtsauftakt ist gelungen – die Fasnächtler liessen die paar Regentropfen gelassen am Goschdym heruntersausen. Die Luft ist ein bisschen feucht, die vom TV-Wettermann angekündigten «ein paar Tropfen» sind pünktlich auf den Morgestraich in Basel angekommen. Die Temperatur ist mild, ein paar Grad über null, und die Stimmung ausgezeichnet – alle sind froh, dass es

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Cortège I / Am Cortège kommt die Politik zum Zug

2. März 2009 | Von

Der erste Cortège lief fast wie geschmiert – aber auch unter Dauer-Nieselregen. Von den Stammcliquen hatten einige einen ganz grossen Auftritt. «Ändlig isch er do», meint die Alti Richtig mit ihrem Sujet, meint damit aber nicht den Beginn des Cortège, sondern den neuen Präsidenten Obama, den sie als Tambourmajor dabei haben. Schon ganz gut drauf

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Cortège II / Es fahren und laufen viele Meisjes mit

2. März 2009 | Von

Nebst der Euro 08 sind oft ausgespielte Sujets der Guggen und Wagen die Finanzkrise sowie die neuen Sicherheitsbestimmungen für den Bau der Wagen. Ein Trostpflästerchen gleich zu Beginn des mehrstündigen Korsos der Wagen und Guggen: Die triste grau-nasse Kulisse am Steinenberg wird gleich mit leuchtenden Farben etwas aufgehellt. Den Anfang macht die Gugge Fährischiffli mit

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Spott auf Schrott, da lachen die Falschen

2. März 2009 | Von

Fast 100 Schnitzelbangg-Sänger und -Chöre sind wieder unterwegs, um ihren Spott über die Häupter der Verursacher fasnächtlichen Unmuts auszuleeren. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage – so scheint mir nach der Trockenlese – hat mancher Bangg seinen Spott mit einer tüchtigen Prise Nachdenklichkeit gewürzt. So auch der Comité-Bangg «Schoofsuuri», der in seinem abschliessenden Marathon-Vers

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Uff dr Gass

2. März 2009 | Von

Am Morgestraich wird viel zu viel geblitzt. Jeder Blitz ist einer zuviel. Aber wem sollen wir das erzählen? Erstens gibt es Jahr für Jahr mehr Fotoapparate, zweitens immer mehr knipsende Handys. Seit uns der Chef empfohlen hat, auch eins anzuschaffen, sagen wir dazu aber lieber nichts mehr. Seis drum. Das Licht soll von den Ladärne

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Dr Goldschatz isch do

2. März 2009 | Von

Dr Groossbabben hets Chiara wider uff Bsuesch, wo s letscht Johr als noonig ganz dreijährige Gnirps s erscht Mool het derfen an Morgestraich. Die Glai isch sälbetsmool vom Ruessen und Pfyffe esoo begaischteret gsi (Kunschtstigg, bi däm Groossbabbe…), ass si dismool scho am Sunntig zoobe wien e Wischbel ummedänzlet isch. Dr Groossbabben aber isch allem

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Bewunderndes Staunen beim «Ypfiffe»

2. März 2009 | Von

Das sind die prickelnden Stunden vor dem «Morgestraich», wenn am Sonntagabend die Fasnächtler aus allen Richtungen zur Innerstadt marschieren. «Mensch, sind hier die Bänkelsänger zu hören?» Das will Frau Treichel aus Heidelberg vor der Beiz «Zum Braunen Mutz» wissen. Ein gutmütiger Mensch mit einem «Humpe» in der Hand erklärt ihr sec: «Gueti Frau, hogg doch

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