Fehlende Keller: fasnacht.ch listet auf und zeigt Alternativen

5. Februar 2026 | Von | Kategorie: Nachrichten

Wegen der verschärften Brandschutzmassnahmen werden voraussichtlich einige Keller geschlossen sein oder stark eingeschränkt sein. Dies bringt zum einen Ärger für die Aktiven und Zuschauer an der Fasnacht. Probleme dürften aber auch Cliquen und Guggen haben, die ihre Pausen im eigenen Keller verbringen wollten. fasnacht.ch baut nun einen möglichst umfassenden Service auf, der die verbleibenden Möglichkeiten in den Kellern und in der Gastronomie aufzeigt. Die Datei wird öffentlich sein und stetig nachgeführt.

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana reagieren die Basler Behörden im Hinblick auf die kommende Fasnacht drastisch. Stark betroffen sind die Fasnachtskeller, in denen zwar schon seit längerem Brandschutzvorschriften bestehen, die aber meist mit Augenmass umgesetzt wurden. Damit scheint es nun vorbei. Wie aus diversen Quellen zu vernehmen ist, werden die Auflagen für einige Keller derart drastisch sein, dass sie an der Fasnacht nicht öffnen können oder nur mit einer stark begrenzten Besucherzahl. Unser Medienpartner PrimeNews hat dazu einen Beitrag von bereits betroffenen Formationen veröffentlicht (hier anschauen).

Dramatisch für einige Cliquen und Gruppen ist, dass die Einschränkungen auch die internen Anlässe betreffen. Eine Clique mit 60 Mitgliedern zum Beispiel, deren Keller mit einer maximalen Belegungszahl von 50 Personen beschränkt wird, kann dann das gemeinsame Nachtessen nicht im eigenen Keller einnehmen. Eine Alternative zu finden, dürfte so kurz vor der Fasnacht nicht einfach sein.

fasnacht.ch will helfen…

Hier setzt die nun geplante Serviceleistung von fasnacht.ch ein. Wir werden eine Datei veröffentlichen, in der zum einen die Keller aufgelistet werden, die offenhalten können und wollen. Damit niemand «anläuft» werden auch diejenigen Keller aufgeführt, die aufgrund der neuen Umstände die Türen geschlossen lassen.

Weiter hat fasnacht.ch Kontakt zu den Wirteverbänden der beiden Basel genommen und sie gebeten, via ihre Kanäle diese Informationen weiter zu verbreiten, damit sich Gastgeber melden können, die an den Fasnachtstagen noch freie Kapazitäten haben. Es ist zwar klar, dass es in der Innerstadt nur mehr wenig Möglichkeiten gibt. Wir denken aber an Gastbetriebe in den Aussenquartieren oder etwa in Kleinhüningen.

Auch stadtnahe Betriebe in Allschwil, Binningen oder Birsfelden könnten eine Alternative sein. Deshalb wurde auch Gastro Baselland kontaktiert.

…benötigt aber auch Hilfe

Damit diese Listen eine hilfreiche Wirkung entfalten können, sind wir aber auf Mithilfe angewiesen. Gemeint sind Informationen der Kellerwirte, wie es um ihr Lokal steht. Ebenso nützlich sind Gastgeber, die uns auf freie Kapazitäten in ihren Lokalen hinweisen.

Die Meldungen können völlig formlos an die folgende Mailadresse gesendet werden: Keller-Alternativen@fasnacht.ch. Einige Details wie «wann geöffnet an welchem Tag?», maximale Gruppengrösse etc. sind natürlich nützlich – und die Angabe einer Kontakt-Telefonnummer hilft ebenfalls.

fasnacht.ch wird die Datei kontinuierlich nachführen und stets auf der Frontseite (in der Rubrik «Medienmitteilungen» aktuell publizieren. Die Listen dürfen frei kopiert und weiterversandt werden. Es versteht sich aber von selbst, dass wir keinerlei Haftung für die Richtigkeit der uns zugesandten Informationen übernehmen können.

Nun also los – die Zeit drängt! Beim Vorstadt-Kellerabstieg ist es auf eine ähnliche Weise gelungen, den Anlass in quasi letzter Minute zu retten. Wir tun alles, um hier ebenfalls möglichst erfolgreich zu sein. Das geht aber nur MIT unserer Leserschaft.