Plan B beim Rämpläm. Dägg!

6. Januar 2022 | Von | Kategorie: Nachrichten

Das Team des Rämpläm ist parat. Für den normalen Betrieb – oder für den Plan B.

Der Schreibende gibt zu: Die Informationen über das kommende Rämpläm (eine satirisch-schräge Vorfasnachtsveranstaltung vom 4.2. – 19.2. im Tabourettli) sind so wie bei der letzten Ausgabe. Es gibt, so der Chef der Veranstaltung Martin Bammerlin, ein „schräges und farbiges Fasnachts-Cocktail“ mit neuen Mitwirkenden und vielen grossartigen Ideen. „Von neuer Musik, Disneysongs, Heavy Metal bis hin zur Poesie und der verlorenen Basler Sprache“, wird es viel zu erleben geben. Weit über die normale „Fasnachtsmusik“. Die an der Medienorientierung anwesenden Ensemble-Teilnehmer (und eine -in) gaben ihrer Freude Ausdruck, nun „endlich“ vom Rämpläm-Chef zur Teilnahme aufgefordert worden zu sein. Also: „Das Publikum kann sich zurück lehnen und in die Vorfasnacht eintauchen!“. Erwähnenswert ist allemal die Verpflichtung von Baschi Pfefferli, ein Schlagzeuger mit Stilrichtung „Neue Musik“. „Wir mussten erstmals richtig üben um mithalten zu können“, gab Martin Bammerlin mit einem Lachen zu…

RPL 1

Der Organisator Martin Bammerlin

RPL 2

Sylphe

RPL 3

Roman Huber

RPL 4

Weihnachts-Haka als Müsterli

So weit so gut. So weit so normal.

Aber dann kommt das Interessante: Über der ganzen Sache schwebt Corona und die Vorschriften zur Durchführung. Und die permanente Angst, dass ein Ensemble-Mitglied angesteckt werden kann. Was dann?

Martin Bammerlin spricht Klartext: „Wir halten uns an die Regeln, die auch die andern Theater im Hause einhalten. Im Moment: 2G. Das kann aber ändern. Viel mehr Sorgen machen wir uns aber über die Tatsache, dass ein Ensemblemitglied angesteckt werden könnte. Dann müssen wir absagen oder unterbrechen. Und das wäre schade!“. Man habe allerdings einen Plan B, falls die Durchführung per se nicht erlaubt werden würde: „Dann gibts einen Film!“.

Bisher seien 70 % der Tickets weg. „Das entspricht einem normalen Vorverkauf, damit sind wir sehr zufrieden! Aber in einem Jahr wie diesem, brauchen wir wirklich jeden Franken um diese Produktion zu finanzieren. Insbesondere sind wir unseren beiden Hauptsponsoren (Baumann Banquiers und die Baloise) sehr dankbar für die Unterstützung! Sie ist – mehr denn je – überlebenswichtig für uns!“

Wird Corona ein Hauptthema im Rämpläm sein? „Ein Hauptmotto nicht. Aber wir haben natürlich schon ein paar Seitenhiebe, auch lustige, gegen die Pandemie im Programm“, verspricht Bammerlin.

Also: Das Rämpläm-Team stellt sich – mutig und entschieden – der Pandemie-Angst und wird am 4.2. zur Première vorbereitet sein. Der Plan B steht und die Hoffnung, die stirbt bekanntlich zuletzt. Als bereits „Rämpläm-Erfahrener“ kann man dem Publikum empfehlen, sich auf die letzten 30 % der Tickets zu stürzen und der Corona die Stirn zu bieten. Die Produzenten des Rämpläm haben das verdient.

Rämpläm vom 4.2. – 19.2. im Tabourettli, Spalenberg 12, Basel. Tickets im Internet unter www.fauteuil.ch. Preise zwischen 39.00 – 64.00 Franken. Stand heute (6.1.) ist 2 G erforderlich. Es gelten die Vorschriften des Theater Fauteuils.