Fasnachtskiechli 2010: Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt

12. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Nachrichten

Nach Charivari und Mimösli orientierten heute auch «Almi und Salvi, die Macher der kleinsten und originellsten Basler Vorfasnachts-Veranstaltung», über die Ausgabe 2010 von ihrem Fasnachtskiechli. «Es ist unsere Absicht, die Orientierungen für die neuen Programme immer an einem originellen Ort abzuhalten.» Mit diesen Worten begrüsste Patrick «Almi» Allmandinger die in einem kleinen Raum vom Larvenatelier Charivari dicht gedrängt stehenden Vertreter von Presse, Fernsehen und die Sponsoren. Das Larvenatelier, welches im Jahr rund 3000 Larven produziert, stellt auch von Anfang an die Larven für das Fasnachtskiechli her.

Nicht grosse Musikvorträge wie am Drummeli oder Stargäste wie am Mimösli, sondern die zehn Rahmenstücke werden – wie schon in den Vorjahren – wieder den Hauptanteil des Programms ausmachen. «Unter anderem werden dort zwei Grillwürste, ein Vorträbler und eine Übertragung von TeleBasel für Lacher sorgen», verriet Renato Salvi schon einmal. Doch auch Schnitzelbängg, Pfeifer- und Trommelelemente sowie andere musikalische Vorträgen werden im neuen Programm der beiden Allrounder natürlich nicht fehlen. Der Vielfalt sind also auch im 2010 keine Grenzen gesetzt.

Nach zwei Jahren im Kleinbasel findet die dritte Ausgabe vom Fasnachtskiechli im Grossbasel statt. Mit dem «Scala Basel» an der Freien Strasse 89 wurde ein idealer Spielort gefunden. Er bietet Platz für 379 Personen. Die Zuschauer sitzen in breiten und bequemen Kinostühlen und man hat von allen Plätzen aus eine hervorragende Sicht auf die Bühne. Und da diese viel grösser ist kommen erstmals richtige Bühnenbilder zum Einsatz. «Unser Bühnenbildner ist schon kräftig am Bauen. Es werden ein paar verblüffende Kreationen zu sehen sein», verkündete Salvi. Auch lichttechnisch hat man sich steigern können. Da 96 Scheinwerfer zur Verfügung stehen kann die Bühne besser und raffinierter ausgeleuchtet werden als bisher.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wird es im Scala keine Konsumationsbestuhlung geben. Dafür können sich die Besucher vor Beginn, in der Pause oder nach der Vorstellung im mit Laternenseiten schön dekorierten Fasnachts-Foyer wie in einem Fasnachtskeller verpflegen. Dort können unter anderem drei speziell für das Fasnachtskiechli gesponserte Weine degustiert werden.

Auch wenn Almi und Salvi ihre Texte selber schreiben und inszenieren belaufen sich die Produktionskosten inzwischen auf weit über 70’000 Franken. Daher wären die Aufführungen ohne die vielen Sponsoren gar nicht möglich. Für Werbung sorgen werden in der Stadt bald Plakate im Weltformat. «Da die Anti-Minarett-Plakate in Basel verboten wurden ist der Platz für uns frei geworden», schmunzelte Renato Salvi. Am Freitag, 29. Januar zeichnet TelBasel das Fasnachtskiechli auf. Ausgestrahlt werden aber nur die Highlights und zwar am Samstag, 13. Februar 2010 um 20 Uhr und an den Sonntagen 14. und 21. Februar jeweils um 10 Uhr. «Wer das ganze Programm sehen will muss also schon ins Scala kommen oder sich eine DVD bestellen», erklärte Almi.