Verwaltung kämpft für eine «verklebungsfreie» Fasnacht


Kein Thema zu klein, um nicht von einer staatlichen Stelle aufgenommen und behandelt zu werden. So etwa die Kleber, welche von Fasnächtlern gerne an allen möglichen und unmöglichen Orten angepappt werden, um für sich Werbung zu machen oder einfach Präsenz zu markieren. Man solle dies lassen, denn die Verklebungen würden jährliche Reinigungskosten von mehreren zehntausend Franken verursachen und einen negativen Effekt auf das Erscheinungsbild der Stadt ergeben, schreibt nun das Projektteam «Welcome» des Basler Präsidialdepartements an «alle aktiven Fasnächtlerinnen und Fasnächtler». Die Aktion würde zum zweiten Mal durchgeführt; schon im Vorjahr hätten «die Verklebungen seitens der Fasnachtscliquen sichtbar abgenommen», schreibt der Projektverantwortliche. Ob auch die «Verklebungen» seitens Gugge und Wäägelern abgenommen haben, wird nicht gesagt. Das «Kleber-Unwesen» war übrigens im 2011 Sujet einer Wagen-Clique – und die wurde dann tatsächlich wegen unerlaubtem Anbringen von Plakaten gebüsst…