Löst die Absage auch Probleme? Ja!
2. März 2020 | Von Daniel Thiriet
Die traurige Absage der Basler Fasnacht stürtzt viele FasnächtlerInnen in tiefes Elend. Manche aber profitieren davon…
Die traurige Absage der Basler Fasnacht stürtzt viele FasnächtlerInnen in tiefes Elend. Manche aber profitieren davon…
Das Nachfolgende erhielten wir heute von einer traurigen „Ainzelmasgge“. Sie schildert ihren Traum von letzter Nacht – und dies so berührend, dass wir die Zeilen unseren Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten wollen. Es versteht sich von selbst, dass wir den Wunsch dieser Ainzelmasgge respektieren und ihre Identität nicht preisgeben.
Ganz spezielle „Leichte Mädchen“ sah man nach der Drummeli-Derniere in der Weber- und Ochsengasse. Die Olymper, die am „Monstre“ das Rotlichtviertel ausspielten, nahmen nach der letzten Vorstellung folgerichtig eine Ortsbegehung vor – und dies im korrekten Tenue. Das Beweis-Video gibt es hier – Merci Silvia Fuchs
D Junteressli Basel und d Nüssler Gesellschaft Brunnen-Ingebohl haben 2019 ein geheimes, aber intensives Liebesverhältnis begonnen: D Basler Clique hat die Nüssler am Bummel in Brunnen besucht und viel Spass gehabt. Jetzt geht diese Liebes-Beziehung weiter…
Räppli herumwerfen ist das Grösste für Kinder. Aber nicht für alle Erwachsenen.
Heute Abend um 17.30 ging eine Epoche in der Basler Trommelinstruktion zu Ende: Rolf Schlebach gab seine letzte, offizielle Drummelstund. Allerdings nicht ganz so, wie er sich das vorgestellt hat.
An der traditionellen Medienorientierung des Fasnachts-Comité rund fünfzehn Tage vor der Fasnacht treten jeweils auch die Obleute der Schnitzelbank-Gesellschaften auf und verkünden, welche Formationen bei ihnen auf der Route sind. Das ist meistens kein literarischer oder rhetorischer Hochgenuss. 2020 aber die absolute Ausnahme: Edi Etter, Obmann der Comité-Schnitzelbänke, verpackte die Auflistung in eine herrliche Geschichte von seinem Aufstehen am betreffenden Tag bis zum Eintreffen in der „Baseldytsche Bihni“. Da Etter auf Anfrage so freundlich war, uns diesen Text zu überlassen, können wir unsere Leserschaft daran teilhaben lassen.
Nachdem das nationale Farbfernsehen die Schnitzelbänke nicht mehr aus dem „Atlantis“ sendet, ist nun die Gruppe CH Media mit der Basellandschaftlichen Zeitung eingesprungen. Am Fasnachts-Montag und -Mittwoch wird aus dem -tis gesendet. Für die eigentliche Produktion zeichnet ausgerechnet TeleZüri verantwortlich. Immerhin kann man aufschnaufen: Es gibt keine Moderation – weder Ziiri- noch Baseldytsch – zwischen den auftretenden Formationen.
Immer wieder beklagten sich sowohl Fasnächtler wie auch Kleinbasler, dass das Fasnachtstreiben auf der rechten Rheinseite auf der Liege der Intensivstation anzutreffen sei. Einige beherzte Initianten geben nun Gegensteuer. Neu wird es im 2020 am Fasnachtsdienstag im «Parterre one» einen urgemütlichen Schnitzelbank-Abend geben unter dem Motto «Big Bängg im Glaibasel».