e Hampfle Räppli

Kulinärrisches 2: Fondue to go

24. Februar 2015 | Von

Ich habs noch nie gesehen und heute das erste Mal gegessen: Ein „Fondue to go“. Da füllen die Damen beim Imbiss-Stand neben dem Storchenparking eine Fondumischung per Trichter in ein Hotdog-Brötchen, warnen davor, dass es schwierig sei zum Essen (es kommt alles wieder raus, wenn Sie falsch beissen…) und verlangen 7 Franken. Ich habs probiert.

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Kulinärrisches 1: Man ist ja lernfähig…

23. Februar 2015 | Von

Am 12. März 2014 (Fasnacht) habe ich mich an dieser Stellen über eine Privatbeizerin geärgert, die am Nadelberg ihre Waren mit einem lozärnerisch getexteten Plakat angeboten hatte. „Öber d Gass“ hiess das damals. Nun, die Dame scheint lernfähig zu sein. Noch immer nicht ganz perfekt, heisst es in diesem Jahr schon „Yber Gass“. Ich freue

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Charaktere der Basler Fasnacht (VI): Der „Me“

22. Februar 2015 | Von
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In der letzten Folge unserer kleinen Serie über die fasnächtlichen Charaktere wollen wir uns dem prominentesten Vertreter zuwenden. In jeder Clique, Guggenmusik, Chääse, Wagenclique, ja sogar in jedem Schissdräggzyygli kommt er vor. In einigen fasnächtlichen Organisationen stellt er sogar die Mehrheit der Aktiven – und der Passiven sowieso. Es handelt sich um den „Me“. Was

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Charaktere der Basler Fasnacht (V): Der Kritiker

15. Februar 2015 | Von
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Einen fasnächtlichen Verein zu führen, sei es Clique oder Gugge, Wagen oder Schnitzelbangg-Gesellschaft, ist kein Zuckerschlecken und meist anspruchsvoller als das Hüten des berühmten Sack Flöhe. Nicht umsonst redet man von Pfeifer-Primadonnen oder Trommelkönigen. Ein Fasnächtler versteht sich höchstens in zweiter Linie als Vereinsmitglied – in erster Linie ist er eben Fasnächtler und vor allem

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Charaktere der Basler Fasnacht (IV): Der Organisator

8. Februar 2015 | Von
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Auch in einer Stamm- oder Wagen-Clique gibt es „Gugge-Fasnächtler“ – und damit sind nicht die Mitglieder der schränzenden Zunft gemeint (dort kommen sie aber auch vor). Und man will damit auch nicht mangelnde Musikalität ausdrücken. Nein, es ist der Typus desjenigen Vereinsmitglieds, das man eigentlich nur einmal vor der Fasnacht im „Käller“ antrifft, nämlich wenn

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Charaktere der Basler Fasnacht (III): Das Faktotum

1. Februar 2015 | Von
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Es hat Hände, die nicht zum Spielen eines Piccolo gemacht sind, würden die Finger doch jeweils gleich drei Klappen auf einen Streich erwischen. Und auch beim Trommeln ist es nicht am richtigen Ort. Es fehlt am Rhythmusgefühl, dafür nicht an der Kraft, so dass die Schlepps zu schleppend und die Fünferrufe eher schreiend würden, dafür

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Charaktere der Basler Fasnacht (II): Die Guggenmutter

25. Januar 2015 | Von
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Sie ist eine Mischung aus aus Apotheke, “Dargebotener Hand” und Ersatzteillager. Immer wenn jemand aus der Guggenmusik ein Aspirin, ein Pflaster oder etwas gegen Sodbrennen braucht – in ihrer Handtasche findet sich das Nötige. Dort sind auch Nadel und Faden, Klebstift, Büroklammern, manchmal sogar ein Bostich und auf alle Fälle genügend Lippenpomade für die Bläser.

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Charaktere der Basler Fasnacht (I): Der Obmaa

21. Januar 2015 | Von
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Ohne ihn wäre eine Fasnachtseinheit weder Fasnacht, noch Einheit – denkt er. Er hält den Haufen zusammen und sorgt für einen ordentlichen Auftritt an den „scheenschte drey Dääg“. Ohne ihn… ginge es bestens – denken die meisten anderen in einer Clique oder Gugge. Man weiss ja ohnehin nicht so recht, was er überhaupt so macht. Die Rede ist vom Obmaa, manchmal auch Präsident oder (selten) liebevoll Preesi genannt.



Badische Masseneinwanderung in Kehraus-Keller

16. März 2014 | Von
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Dass seit Jahren einige Fasnachtskeller im Kleinbasel – vor allem entlang der Clarastrasse – am Samstag nach der Fasnacht offen haben, um einen Kehraus anzubieten, ist mehr als löblich. Und dass einige Guggen und Schnitzelbänkler dies als Gelegenheit zu einem allerletzten Auftritt nutzen, ist ebenfalls eine feine Sache. In unglaubliches Staunen gerieten die Gäste…



Kulinärrisches – das (wirklich!) Letzte

13. März 2014 | Von

OK, es ist Fasnacht. Da darf man gastgebermässig eigentlich nichts erwarten, vor allem nicht von Amateur-Betrieben wie z.B. Cliquenkeller (obwohl es solche gibt, die das trotz grossem Betrieb fantastisch machen!). Aber dennoch: