e Hampfle Räppli

Charaktere der Basler Fasnacht (III): Das Faktotum

1. Februar 2015 | Von
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Es hat Hände, die nicht zum Spielen eines Piccolo gemacht sind, würden die Finger doch jeweils gleich drei Klappen auf einen Streich erwischen. Und auch beim Trommeln ist es nicht am richtigen Ort. Es fehlt am Rhythmusgefühl, dafür nicht an der Kraft, so dass die Schlepps zu schleppend und die Fünferrufe eher schreiend würden, dafür

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Charaktere der Basler Fasnacht (II): Die Guggenmutter

25. Januar 2015 | Von
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Sie ist eine Mischung aus aus Apotheke, “Dargebotener Hand” und Ersatzteillager. Immer wenn jemand aus der Guggenmusik ein Aspirin, ein Pflaster oder etwas gegen Sodbrennen braucht – in ihrer Handtasche findet sich das Nötige. Dort sind auch Nadel und Faden, Klebstift, Büroklammern, manchmal sogar ein Bostich und auf alle Fälle genügend Lippenpomade für die Bläser.

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Charaktere der Basler Fasnacht (I): Der Obmaa

21. Januar 2015 | Von
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Ohne ihn wäre eine Fasnachtseinheit weder Fasnacht, noch Einheit – denkt er. Er hält den Haufen zusammen und sorgt für einen ordentlichen Auftritt an den „scheenschte drey Dääg“. Ohne ihn… ginge es bestens – denken die meisten anderen in einer Clique oder Gugge. Man weiss ja ohnehin nicht so recht, was er überhaupt so macht. Die Rede ist vom Obmaa, manchmal auch Präsident oder (selten) liebevoll Preesi genannt.



Badische Masseneinwanderung in Kehraus-Keller

16. März 2014 | Von
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Dass seit Jahren einige Fasnachtskeller im Kleinbasel – vor allem entlang der Clarastrasse – am Samstag nach der Fasnacht offen haben, um einen Kehraus anzubieten, ist mehr als löblich. Und dass einige Guggen und Schnitzelbänkler dies als Gelegenheit zu einem allerletzten Auftritt nutzen, ist ebenfalls eine feine Sache. In unglaubliches Staunen gerieten die Gäste…



Kulinärrisches – das (wirklich!) Letzte

13. März 2014 | Von

OK, es ist Fasnacht. Da darf man gastgebermässig eigentlich nichts erwarten, vor allem nicht von Amateur-Betrieben wie z.B. Cliquenkeller (obwohl es solche gibt, die das trotz grossem Betrieb fantastisch machen!). Aber dennoch:



Kulinärrisches 6: Buchstabensuppe

12. März 2014 | Von

Du liebe Güte. Wenn ein Zeedel gedichtet wird, oder ein Ladäärnevärsli, darf man sich schon mal im Baseldytsch verhauen. Wenn aber am Nadelberg eine Privatbeizerin ihr Fenster



Kulinärrisches 5: Wirten aus Freude

12. März 2014 | Von

Zwei Bemerkungen. Das LAMM aus „Kulinärrisches 4“ kam am Spiess und war nicht mehr als solches erkennbar… Und dann entdeckt am Steinenberg, neben der Kunsthalle: Ein paar junge Wirte verkaufen allerlei Getränke: Bier, Softgetränke, Red Bull und ähnliches. Speziell daran:



Kulinärrisches (4): Das Lamm

11. März 2014 | Von

Also ehrlich. Ich habe nix gegen Merquez, Bockwurst, Currywurst und ähnliches an der Fasnacht. Auch die Fasnachtskulinarik wird global. Aber jetzt, grad neben dem Baggestoos im Glaibasel, wird faadegrad ein „Lamm“ angeboten.



Kulinärrisches (3): Tonsalat Telebasel

11. März 2014 | Von

Nein, der Titel ist nicht mit einem Tippfehler behaftet. Wir meinen nicht den feinen Salat mit Thon, Zwiebeln und anderen Zutaten. Sondern das Menu, welches uns unser liebstes BS-TV gestern Nacht als Schnitzelbank-Übertragung geboten hat. Es gab zwar viele Pointen, aber zu scharf gewürzt mit Tonaussetzern und Störungen.



Kulinärrisches (2): Waje im Korb

10. März 2014 | Von

Eine  wunderbare Idee haben Maja und ihr Freund: Hoch oben in der obersten Wohnung rechts vom Restaurant Schnabel, stehen sie auf dem Balkon und schicken einen Korb nach unten. Man kann Geld rein legen und eine Bestellung. Neben „Angler Bier“ gibt es Faschte-, Kääs- und Ziibelewaje, und zwar hausgemacht, wie Maja mit schriller Stimme von

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