Kinder bis 16 Jahre dürfen üben – theoretisch

22. Januar 2021 | Von | Kategorie: Nachrichten

Fasnacht.ch hat eine Anfrage beim Gesundheitsdepartement Basel-Stadt gestartet, ob nun Junge Garden ab dem 23. Januar 2021 wieder zusammen üben dürfen. Die ab diesem Datum geltenden Verordnungen des Bundes lassen dies grundsätzlich zu, aber unter strengen Schutzmassnahmen. Die 5 Personen-Regel gilt auch hier.

  • Dürfen max. 4 Kinder und 1 Instruktor (m/w) im Übungslokal pfeifen und trommeln?
    Für Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag gelten keine Einschränkungen. Kinder ab dem 12. Geburtstag müssen eine Maske tragen. Beim Piccolospielen ist ein Mindestabstand von zwei Meter (Pfeifer/innen untereinander und den Tambouren). Der Raum muss regelmässig während mindestens 10 Minuten gelüftet werden. Handdesinfektionsmittel muss zur Verfügung gestellt werden. Kranke oder sich krankfühlende Kinder und Jugendliche dürfen nicht teilnehmen.
  • Dürfen Marschübungen mit max. 4 Kinder und 1 Instruktor in der Langen Erle stattfinden (sofern es die Baumsituation zulässt)?
    Die Verordnung zum Waldgesetz Basel-Stadt legt fest, dass für fasnächtliche Marschübungen auf den Waldstrassen in den Langen Erlen nur während der vier Wochen vor dem Beginn der Basler Fasnacht keine Bewilligungspflicht besteht. Der Regierungsrats kann dem Bedürfnis der fasnachtsaktiven Bevölkerung Rechnung getragen und hat diese Verordnung einmalig angepasst. Somit sind Marschübungen in den Langen Erlen 2021 ab der Woche vom 4. Januar bis zur Fasnacht bewilligungsfrei zugelassen. Bei der Marschübung ist die Abstandsregel einzuhalten. Die maximale Gruppengrösse beträgt fünf Personen. Jugendliche ab dem 12. Geburtstag müssen eine Maske tragen.

Jedoch weist das Gesundheitsamt ganz klar darauf hin, dass „in der aktuellen Situation sollen so wenig Kontakte wie möglich stattfinden. Deshalb hat der Bundesrat per 18. Januar 2021 verschärfte Massnahme erlassen, wie zB, dass sich nur noch maximal fünf Personen im öffentlichen Raum treffen dürfen. Wie Sie in den letzten Tagen den Medien entnehmen konnten, sind von möglichen Ansteckungen auch Kinder betroffen.“