Wessels wird Comité-Mitglied

1. April 2020 | Von | Kategorie: Nachrichten

Hans-Peter Wessels wird nach seinem Rücktritt als Regierungsrat ins Fasnachts-Comité aufgenommen. Dies gab das Comité heute bekannt. Er soll seine Erfahrungen im Verkehrswesen als neuer Routenverantwortlicher einbringen. Laut Comité hat er bereits revolutionäre Ideen eingebracht, um Routen-Staus zu verhindern.

Bei den kommenden Regierungsratswahlen im Oktober tritt der baselstädtische Verkehrs- und Baudirektor Hans-Peter Wessels  nicht mehr an. Bereits ist nun aber bekannt geworden, dass er auch künftig auf den Verkehr in der Basler Innerstadt Einfluss nehmen wird. Dies allerdings „nur“ noch in der Fasnachtszeit. Wie das Fasnachts-Comité heute bekanntgab, wird Wessels nämlich unmittelbar nach seinem Ausscheiden aus der Regierung ins Comité berufen und dort das Ressort Strassenfasnacht übernehmen.

Comité-Obfrau Pia Inderbitzin zeigt sich hell begeistert vom künftigen neuen „Gschpäänli“: „Hans-Peter bringt eine ungeheure Erfahrung im Verkehrswesen mit sich, was sich auf die künftige Gestaltung des Cortège positiv auswirken wird.“ Es sei auch keineswegs ein Misstrauensbeweis gegen den bisherigen Routenverantwortlichen Bruno Kern, der neue Aufgaben zugewiesen bekommt: „Bruno wird als neuer ‚Rössli-Chef’ speziell den Bereich Tiere an der Fasnacht  und unseren treuen Begleiter Olivier Bieli betreuen.“

Das designierte neue Comité-Mitglied freut sich auf die Aufgabe und hat bereits ausformulierte Ideen, um den Cortège flüssiger zu gestalten. So sollen die Warteampeln wie etwa vor dem Voltaplatz an der Fasnacht temporär auf den beiden Routen aufgestellt werden, so Wessels: „Insbesondere sollen Guggen und Pfeifergruppen durch Ampeln am Wettsteinplatz und beim Kunstmuseum bei Stausituationen auf der Wettsteinbrücke zurückgehalten werden, um Tinnitus-Schäden bei den Zuschauern etwa in der Freien Strasse zu vermeiden.“

Weiter sollen Abstellplätze für Wagen in der Innerstadt – speziell auf dem Marktplatz aufgehoben werden. Und die städtische Parkplatzbewirtschaftung soll auf die Laternen- und Wagen-/Requisitenausstellung ausgeweitet werden: „Die dortigen Standplätze werden gebührenpflichtig und zeitlich beschränkt.“

Keine Probleme sieht der Ostschweizer übrigens in seinem nicht-baslerischen Dialekt:“Auch hier werde ich einen neuen Akzent in das Gremium bringen.“