Fasnacht 2020: Cortège, Schääse, Gugge und Bängg

14. Februar 2020 | Von | Kategorie: Nachrichten

Beim Organisatorischen der Fasnacht 2020 ändert sich gegenüber den letzten Jahren nicht viel. Noch immer ist der Cortège durch Baustellen behindert. Speziell umgeleitet werden die Schääse. Mehr oder weniger alles beim Alten bleibt auch Bei Guggen und Schnitzelbänken, wobei hier das 100-Jahre-Jubiläum der BSG hervorsticht.

Pia Inderbitzin mit farbigem Schal

„Der Cortège findet statt“, begann Bruno Kern, Routenverantwortlicher des Fasnachts-Comité, seine Ausführungen an der traditionellen Medienorientierung und verdeutlichte damit, dass es nicht allzu viel Neues zu erzählen gibt.  Der Cortège ist aufgeteilt in vier Sektoren sowie in eine innere und eine äussere Route, wobei letztere baustellenbedingt wie letztes Jahr im Raum Bankverein umgeleitet, wird. Auch die Comité-Standorte bleiben gleich inklusive Kontrollpunkt an der Schiffflände.

Bruno Kern hofft auf Flexibilität der Cliquen, aber auch auf pünktliches Ablaufen: „Pünktliches Ablaufen hat positive Auswirkungen auf den ganzen Nachmittag, Verspätungen ziehen sich dann den ganzen Cortège durch.“

Neu gibt es einen speziellen Routenplan für Chaisen. Der Steinenberg ist in beiden Richtungen gesperrt. Dies nach den Vorkommnissen des letzten Jahres. Zusätzlich wird es eine vorgängige Routenbegehung geben mit Vertretern der IG Schääse und einem erfahrenen Kutscher; so sollen allfällige Problempunkte bei Baustellen etc. erkannt werden.

Am Dienstag ist wie immer die Laternenausstellung auf dem Münsterplatz. Der Eintritt ist frei, so Kern, aber: „die Blaggedde ist quasi Eintritt. Wer keine hat, kann sie vor Ort erwerben und so ohne schlechtes Gewissen die Laternen geniessen.“

Trotz Umbau findet auf dem Kasernenareal die gewohnte Wagen- und Requisitenausstellung statt. Verpflegung wird allerdings nur ausserhalb angeboten – wobei die ausstellenden Formationen da ja meist selbst sehr erfinderisch sind und ihre Aktiven und Passiven verwöhnen.

Guggenmusiken

Auch hier gibt es nicht viel Neues. Der Sternmarsch am Dienstag findet wie jedes Jahr statt, ebenso die traditionellen Konzerte auf dem Seibi und dem Marktplatz. Bei der IG Gugge können die Schränz-Gritte ihren 70. Geburtstag feiern, die Märtfraueli und die Rätsch-Beeri je ihren 40. Bei der FG feiern die  Sonate-Schlyffer 30 Jahre Bestehen. Sie sind auch Gastgugge auf dem Seibi. Im Gegenzug treten die Märtfraueli – passenderweise – auf dem Märtplatz auf.

Neu ist, dass an beiden Konzerten Gehörschutz verteilt werden.

Schnitzelbänke

Comité-Bängg: Edi Etter als Obmann durchbrach das (nicht immer sehr spannende) Ritual der Auflistungen, schilderte seinen Weg vom Kleinbasler Zuhause in die Baseldytsche Bihni und brachte es in seiner Präsentation fertig, sämtliche Formationen namentlich zu erwähnen – den Wortlaut findet man hier. 26 Bänke treten an, neu sind  Hopfestopfer und Spootschicht Rhygass.

BSG:  Hier überragt die 100 Jahre-Feier alles. Es läuft ein Jubiläumsprogramm mit spezieller Blaggedde und einem eigenen (Ueli-)Bier namens Bänggler-Eel mit Noten von Organgen und Mimosen. Eine Festpublikation soll im Sommer folgen. Obmann Daniel Flury empfahl dies als Geschenk am heutigen Valentinstag. 14 Formationen sind für die BSG unterwegs, viele Bänke können oder konnten beim Källerstraich und im Ridicule ihre Verse testen.

Bebbi Bängg: Auch hier wird Geburtstag gefeiert. Das 25jährige Jubiläum, wird aber in kleinerem Rahmen begangen. Speziell ist ein Auftritt am Fasnachtsmontag im Basler Marionetten Theater um 23 Uhr; der Eintritt ist frei.. Als neue Formation zeichnet „nonkonform“ (Kleinschreibung gewünscht).

VSG: Die älteste Gesellschaft schickt 9 Bänke auf die Route, neu kommen

Källerdyyrli und Echo vom Säntis dazu. Die VSG tritt in Almis Fasnachtsstube auf.
Der Schlussoobe am 7. März ist bereits ausverkauft.

Bängg für Basel: Auch hier sind 9 Formationen unterwegs,  zwei pausieren., darunter die D’Clochard.