Kinder-Charivari 2020: „e Läggerli an dr Läggerligass“

8. Februar 2020 | Von | Bilder: Olly Klassen | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Eine tolle Geschichte mit musikalischen Überraschungen, tollem Bühnenbild und vielen Mitwirkenden, welche ihre Rollen perfekt spielten. Das Kinder-Charivari 2020 feierte eine gelungene Premiere.

Kinder-Charivari 2020

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Wenn am Schluss Tambouren, Pfeifer, Geigerinnen und eine Guggenmusik zusammen das „Läggerli“ spielen und das Publikum „super“ und „Zugabe“ ruft, hat das Programm gefallen. Das diesjährige Kinder-Charivari kann als sehr guter Jahrgang bewertet werden.

Vor einem tollen Bühnenbild (Vally Vogel, Vanessa Schöpfer) mit der Läggerligasse und einer Räpplimaschine in leuchtenden Farben spielt die diesjährige Ausgabe. Es gilt zwei grosse Probleme zu lösen. Die defekte „Räpplimaschine“ in Näfels und eine sogenannte „Nichtfasnächtlerzone“ welche in Basel eingerichtet wird.

Die einzige „Räpplimaschine“ der Schweiz steht in Näfels im Kanton Glarus und ist defekt. Darum fehlen von den rund achtzig Tonnen Räppli für Basel, einige Tonnen. Und das alles kurz vor der Fasnacht. Eine kleinere, ältere Maschine im Kleinbasel wird daher in Betrieb genommen um das Problem zu lösen. Lukas Streiff gespielt von Maurus Voltz in einer herrlichen Rolle als Chef der Anlage, versucht mit seinen Mechanikerinnen und Mechaniker Lia Julia Paulin, Mia Zoé Kaufmann und Noah Silas Scheiwiller das Problem zu lösen.

Vom Balkon im Haus an der Läggerligasse erschwert aber Monsieur Jaques Dupont Lucien Jaskulski das Unterfangen indem er eine „Nichtfasnächtlerzone“ bei der Stadt beantragt und diese bewilligt wird. Monsieur Dupont ist ein Franzose und das bringt der Schauspieler hervorragend rüber, unterstützt von seinem Papagei Marco Brodmann.

Eine Kooperation von zwei Cliquen Verschnuuffer Gnepf & Märtplatz Jungi Garde haben ihr Probelokal auch in der Läggerligasse und werden dort vertrieben. Wenn man allerdings hört wie der „Naarebaschi“ oder das „Läggerli“ schon perfekt tönen, ist man zum Glück bereit für die Fasnacht.

Der Störenfried Monsieur Dupont will im Probelokal nur Musik mit Niveau und eine fünfköpfige Gruppe Musikschule Basel welche Geige spielt, zieht ein. Mit dieser Gruppe kommt auch ein erster Höhepunkt des Programms. Wie die fünf Mädchen Geigen spielend und dazu tanzend das Läggerli zelebrieren ist hohe Schule. Wenn man im zweiten Teil noch sieht, dass sie auch die Trommeln und Piccolos beherrschen kommt man aus dem Staunen nicht heraus.

Musikalisch muss man aber auch die zwei Auftritte der Guggemuusig Krachschnygge hervorheben. Aus Mangel an Guggenmusiken, bestehend aus Kindern, haben sie als „etwas grössere Kinder“ mitgemacht und Stimmung auf die Bühne gebracht – toll.

Ein weiteres, gelungenes musikalisches Experiment hat Maurus Voltz als Lukas Streiff geliefert. Auf einer Holzkiste wird ein Velorad mit Speichen montiert. Das wird dann in Schwung gebracht und mit Geigenbogen, Pinsel, Trommelschlegel etc. bearbeitet und es tönt sehr gut – grosses Kompliment den Machern.

Als Schnitzelbänggler „Schnuudergoofe“ versuchen Charlin Flückiger, Hugo Teixeira und Yuri Fasola ihr Glück. Nach einem ersten sehr guten Vers werden sie aber vertrieben, weil sie in der verbotenen Zone auftraten. Schade, das Muster war gut. Vertrieben werden sie von Polizist Düpfi Nicola Linkohr und seiner Gehilfin Grienschnabel Victoria Mutschler welche allerhand zu tun hat mit der Verfolgung der zwei Waggis welche sogar die Polizei mit Räppli beworfen haben.

Als Hansruedi Streiff Linus Röthlisberger seinem Neffen Lukas ankündigt, er komme in Kürze vorbei und die Räpplimaschine wegen der Musik mit Niveau ihren Geist aufgibt, wird es hektisch. Auch das Buschi von Laura Fiona Benz ist nur ruhig wenn es Fasnachtsmusik hört und die Läggerligasse ist doch „Nichtfasnächtlerzone“. Der „goldigi Waggis“ Matthias Voltz löst das Problem ebenfalls nicht.

Dann konnt der geniale Einfall, welcher an dieser Stelle nicht verraten wird und Herr Dupont hebt zusammen mit der Polizei die „Nichtfasnächtlerzone“ auf, die Maschine läuft wieder, das Buschi ist ruhig und in der Läggerligasse kehrt der ganz normale Fasnachtswahnsinn ein.

Wie eingangs erwähnt mit einem „Läggerli“ aller Beteiligten Musikgruppen und einem Riesenapplaus des Publikums. Es lohnt sich, mit den Kindern das Kinder-Charivari zu besuchen.

Die tolle Geschichte wurde von Brigitte Voltz geschrieben. Umgesetzt wurde es unter der Regie von Matthias Thalmann mit Assistent Davide Palladino, der musikalischen Leitung von Ramona Schwarz und als Produktionsleiterin Esther Stutz.

Beim Schlussapplaus durfte Obmann Bernhard Stutz Monsieur Dupont Lucien Jaskulski zum fünfzigsten Auftritt am Kinder-Charivari gratulieren. Wir schliessen uns an.

KINDER-CHARIVARI 2020: „Ärger mit dr Räpplimaschine“

Vorstellungen Theater Basel, Kleine Bühne

Premiere                    Samstag, 08.02.2020 – 14:00 Uhr PREMIERE

Vorstellungen            Sonntag, 09.02.2020 – 11:00 & 14:30 Uhr

Samstag, 15.02.2020 – 14:00 & 17:00 Uhr

Sonntag, 16.02.2020 – 14:00 Uhr DERNIERE

 

Vorverkauf und Preise

Vorverkauf Ort          Theaterkasse, Migros Claramärt, M-Parc Dreispitz

Preise pro Ticket         Fr. 15.-

mit Familienpass         Fr. 12.- (solange Vorrat)

 

www.kindercharivari.ch