BMT 2020 Wo d Frau Fasnacht woont – Wenn nur ein Schnitzelbänggler die Fasnacht retten kann

25. Januar 2020 | Von | Bilder: Lucien Graf | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Die Neuinszenierung des Basler Marionettentheaters verspricht in Verbindung eines Fasnachtselternproblems mit einem Krimi einen wunderbaren Aufenthalt für Kinder und Erwachsene.

Wo d Frau Fasnacht woont

Wo d Frau Fasnacht woont

e Ständeli vo de EgoSäu

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Begrüsst wurden die Premierengäste mit einem Ständeli der EgoSäu. Zum Beginn der Geschichte sitzen die verzweifelten Eltern Roland und Katia Herzog im Wohnzimmer und suchen verzweifelt einen Babysitter für ihrn noch nicht ganz gesunden Noah. Per Zufall kommt ihnen ihre Nachbarin, Frau Fasnacht, zu Hilfe. Die Nachbarschaftshilfe ermöglicht den Eltern die Teilnahme am Morgestraich. So verlassen die Eltern die Wohnung und Frau Fasnacht versucht mit Noah ins Gespräch zu kommen. Sie erwähnt das gestresste Junteressli und den schwarzen Bajass. Dies weckt die Neugier des Jungen und so verschwinden sie im Küchenschrank und landen in einem Abenteuer. Der Ausgang ist in der Baiz „zum dropfende Piccolo“, wo sie, neben dem gestressten Junteressli, auf den Grälleligranz (mit der herrlich passenden Stimme von -minu), der stille Waggis, den Lällekeenig, den Pirat sowie den Baizer. Hier hat auch der Singvogel an Fäden seinen ersten Auftritt. Leider wird die Freude bald durch den schwarzen Bajass getrübt. Dieser freudlose Geselle entführt Frau Fasnacht. Der kleine Noah muss mit Hilfe des stillen Waggis und dem Basilisken sich auf die Suche nach seinem zauberhaften Babysitter machen. Sie machen sich auf die Suche nach einem „Vogel-Schnitzelbangg“ (nein, es ist kein Hahn damit gemeint). Nachdem sie diesen gefunden haben, machen sie sich, mit Unterstützung der zauberhaften Stäggeladäärne, auf dem Rhein weiter. Die schwarze Fähre des schwarzen Bajass taucht im Dunkel der Nacht auf und nun beginnt die Mission den schwarzen freudlosen Bajass zum Lachen zu bringen. Dies gelingt dem Singvogel selbstverständlich kurz vor Morgestraichbeginn. Frau Fasnacht ist befreit und die Fasnacht kann gewohnt mit dem Morgestraich starten. Frau Fasnacht und Noah kehren via Küchenschrank ins Wohnzimmer zurück und Noah geht selig schlafen. Roland und Katja Herzog haben vom ganzen Geschehen nichts mitbekommen und fallen ebenfalls in den wohlverdienten kurzen Nach-Morgestraich-Schlaf.

Markus Blättler, Geschichte und Regie, hat eine wunderbare Geschichte um den Fasnachts- und vor allem Morgestraich-zauber kreiert. Die Spielenden Christa Nater Benz, Sibylle Vetter, Thomas Heim, Anita Steiger und Annemarie Strickler haben seine Geschichte mit der Stimmenunterstützung von Simone Haering, Therese Klaus, Leon Immeli, Silvio Fumagalli, Singvogel, Thomas C. Gass, Markus Blättler und -minu auf die Bühne gezaubert. Nicht zu vergessen sind die wunderbaren Lieder von Thomas C. Gass.

«Wo d Frau Fasnacht woont».Gespielt wird mit Fadenmarionetten. Dialekt. Für Kinder ab 5 Jahren. Dauerca. 75 Minuten inkl. Pause.
Vorstellungen 25. / 26. und 29 Januar, 1. / 2. / 8. und 9. Februar 2020, jeweils 15.00 Uhr, 2. und 9. Februar auch 11.00 Uhr. Vorverkauf: Bider und Tanner, Aeschenvorstadt 2, Basel, Tel. 061 206 99 96 oder Reservierung über www.bmtheater.ch. Tageskasse jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.