Rämpläm 2020: Noch schräger und aberwitziger

8. Januar 2020 | Von | Kategorie: Nachrichten

2020 soll das Rämpläm noch schräger und – soweit möglich – noch aberwitziger werden als die beiden vorangegangenen Ausgaben. Im Vordergrund steht das Musikalische, aber die satirischen Texte sollen nicht zu kurz kommen. Nach Urs Bihler wurde dieses Mal Colette Greder vom Pfyfferli „übernommen“.

Dass das Rämpläm anders ist als andere Vorfasnachtsveranstaltungen zeigt sich schon bei der üblichen Medienkonferenz im Vorfeld, die eben nicht wie üblich abläuft. Man sitzt im Tabourettli locker zusammen und zwei der Macher sind nicht physisch vorhanden, sondern per Bildschirm zugeschalten.

Hausherr Claude Rasser sieht denn auch keinerlei Konkurrenz zum gleich untendran laufenden Pfyfferli, sondern freut sich auf etwas eher Komplementäres. Und sich gegenseitig befruchtendes: Beim letzten Mal hatte Urs Bihler nach einer Pfyfferli-Probe mal einen Stock höher reingeschaut und war so begeistert von der Kreativität, dass er bei der zweiten Ausgabe gleich mitmachte. Genau gleich ging es dem fasnächtlichen Urgestein Colette Greder, die nun auf der Rämpläm-Bühne stehen wird, aber nicht mit Altgewohntem: „Ich darf mal etwas ganz anderes machen, unter anderem räppe ich.“ Das Ganze übrigens unter Regie von Roland Suter.

„Obermacher“ ist und bleibt Martin Bammerlin, wieder dabei sind Florian Volkmann, Florens Meury und die ausgebildete Opernsängerin Bettina Gfeller. Neu dabei ist Sebastian Padotzke, ein Multiinstrumentalist und die erwähnte Colette Greder. Bammerlin soll übrigens auch schuld sein, dass alle wieder mitmachen. Einige Proben finden nämlich bei ihm zuhause statt, und neben einem gut sortierten Weinkeller soll auch Martins Kochkunst bemerkenswert sein.

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Äusserst schräg endete dann auch die Medienkonferenz, in dem die beiden Zugeschalteten auf eher gewöhnungsbedürftige Art einen Fasnachtsmarsch vortrugen. Mehr soll nicht verraten werden, aber man sollte auf alles vorbereitet sein – von sizilianischen Schnitzelbänken bis zu trauriger Klassik, aber laut Bammerlin immer fasnächtlich…

Rämpläm 2020. Theater Tabourettli. 6. – 22. Februar, Werktags 20 Uhr, Sonntag 15 Uhr. Tickets unter fauteuil.ch oder an der Theaterkasse .