Medienkonferenz Ridicule 2020; zem 22. Mool – e heerligi Nase voll Fasnacht…!

28. November 2019 | Von | Bilder: Lucien Graf | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Die Helmut Förnbacher Theater Company und deren Namensgeber lud zu Kaffee und Ostereiern in sein Theater im Badischen Bahnhof ein, um über das bevorstehende Ridicule 2020 zu informieren.

MK Ridicule 2020

Plakat

MK Ridicule 2020

Kulisse

MK Ridicule 2020

„Oosterhaasi“ Hanspeter Stoll

MK Ridicule 2020

v.l. Hanspeter Stoll, Kristina Nel, Helmut Förnbacher

MK Ridicule 2020

v.l. Hanspeter Stoll, Kristina Nel, Helmut Förnbacher

Eine leider etwas gar überschaubare Anzahl von Medienschaffende fanden den Weg zur Medienorientierung ins Theater Förnbacher. Nichts desto trotz orientierte Helmut Förnbacher in dieser geselligen Runde über Vergangenes, Hystorisches, Gegenwärtiges und über das was da noch kommen kann und soll.
Vorab hoppelte jedoch unverhofft ein etwas seltsam anmutendes „Oosterhaasi“ ins Foyer und liess goldene aber auch echte, gekochte Eier auf den Boden fallen oder auf den Stehtisch gleiten. Ein bewusster Seitenhieb auf die grossen Verkaufsladen, welche im Sommer schon Schokonikoläuse, zur Weihnachtszeit bereits Fasnachtskiechli und im Januar Osterfladen zum Kauf anbieten. Dieser Umstand wird in einer der Balkonszenen sicherlich thematisiert werden, so Hanspeter Stoll (Oosterhaasi). Nebst dem werden in der 22. Ausgabe des Ridicule über die Messe, die Baustellen, die Verkehrsplanung, die Wahlen, die BVB, unsere Politiker und über Basel selber sinniert und schliesslich verkündet: „Mir hänn d Fasnacht gärn“!

„Mir ruesse, pfyffe, singe, schwätze und dichte… Kritisch, witzig, poetisch – Fasnachtsemozione pur“. Dies alles wird vom Ensemble rund um Helmut Förnbacher, Kristina Nel, Victor Behounek, Liv Markus, Fabienne Stocker und Hanspeter Stoll auf die Bühne gebracht. Wie eigentlich immer sind im Ridicule eher die leiseren, poetischen Töne zu erwarten. Texte die zum Nachdenken animieren und zum Zuhören auffordern ist der bewusste Stil, welcher Helmut Förnbacher gerne auslebt und darbietet. Es werden aber wiederum auch viele Lustige Anekdoten zu beklatschen sein vor allem, wenn sich die beiden nicht mehr ganz jungen Damen auf dem Balkon keifen.

Für die Texte zeigen sich: dr Blasius, Helmut Förnbacher, Paul Göttin, Liv Markus, Georges Merkofer, David Wohnlich und der kürzlich verstorbene Peter Heitz, zuständig. Dem letzgenannten Vollblutfasnächtler hat Helmut Förnbacher eine eigene Nummer im diesjährigen Ridicule gewidmet.

Bewährt hat sich in den vergangenen Jahren bereits Swingvögel, welche in immer wieder veränderter personellen Konstelation Piccolo-Klänge mit anderen instrumentalen Tönen kreuzt. In dieser Ridicule-Spielzeit darf man sich über ein Duett mit einem Vibraphon freuen.

Für rassige Schläge aufs Trommelfell oder vielleicht auch auf ein anderes Fell? Sind wiederum die Tamboure-Maischtergrubbe Hypokras verantwortlich. Wie Helmut Förnbacher hinter vorgehaltener Hand verlauten liess, wartet ein ganz spezieller Auftritt auf das Publikum. Wir sind gespannt.

Für die weitere Fasnachtsmusik zeigen sich erneut d Ridicule-Pfyffer, bestehend aus mehreren „Pfyfferkeeniginne“ verantwortlich. Auch auf deren Vortrag darf man sich freuen.

Die Musikalische Leitung haben: Victor Behounek (Swingvögel), Markus Heiniger (Rahmestiggli), Brian Kirmes (Tamboure) und Fabienne Roos-Stocker (Pfyffere).

Witzig wird bestimmt auch wieder d Giftsprizi (BSG), giftig und spritzig seine Verse als Schnitzelbänggler vortragen. Trotz vollstem Terminkalender konnte dieser Bangg für das Ridicule 2020 nochmals gewonnen werden, wie Helmut Förnbacher stolz verlauten liess. Gespannt darf man auf einen Newcomer der Bängglerszene sein. Kuchi-Daaberettli (BSG) wird sein Debüt geben.

Die 22. Ausgabe des Ridicule 2020 steht wie immer unter dem Motto, e heerligi Nase voll Fasnacht…! Eine Fasnacht die mit ihrer Vielfalt, Kreativität, Ideenreichtum, Musikalität, Witz, Sarkasmus, Poesie, Frechheit und Charme, ihresgleichen sucht. Genau diese Elemente finden sich auch in dieser Vorfasnachtsveranstaltung. Die Begeisterung von Helmut Förnbacher für sein Schauspiel, dem klassischen Theater, seiner Stadt und darin enthalten, seiner Vorfasnachtsveranstaltung dem Ridicule, ist ungebrochen. Obwohl es die zweitletzte Spielzeit des Ridicule in den Gemäuern des Badischen Bahnhofes darstellt, gibt er die Hoffnung nicht auf eine geeigenet Räumlichkeit auch nach Juni 2021 zu finden, wo sein Theater und das Ridicule weitergeführt werden kann.

Ridicule 2020

Januar
Mittwoch, 08.01.2020, 1930 Uhr
Freitag, 10.01.2020, 1930 Uhr
Sonntag, 12.01.2020, 1800 Uhr
Samstag, 18.01.2020, 1930 Uhr
Sonntag, 19.01.2020, 1800 Uhr
Sonntag, 26.01.2020, 1800 Uhr
Februar
Samstag, 01.02., 08.02., 15.02., 22.02., 29.02.2020, jeweils 1930 Uhr
Sonntag, 09.02. und 29.02.2020, jeweils 1800 Uhr

Infos, Bestellung und Vorverkauf

Tel. 061 361 90 33
Mail:
info@foernbacher.ch
Bider & Tanner, Ticketcorner
inkl. <<print at home>>

Reservation: foernbacher.ch/ridi20