S’Läggerli: Mit bewährtem Team – aber „anderscht“

19. November 2019 | Von | Kategorie: Nachrichten

Unter dem Motto „Drey Dääg anderscht“ steht die zweite Auflage des „Läggerli“ im kommenden Jahr. Zwar steht wieder die Familie Keller im Vordergrund, aber diese muss umständebedingt „ganz anderscht“ Fasnacht machen, als ihr lieb ist. Gleich bleibt im wesentlichen das Team um Patrick „Almi“ Allmandinger, wobei Sabine Rasser zusätzlich zum Text-Input auch die Regie übernimmt.

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Die Geschichte der Familie Keller, die schon in der Erstausgabe für Unterhaltung und vor allem Chaos sorgte, geht im 2020 weiter. Dass es aber trotzdem „anderscht“ wird, liegt am verhängnisvollen Entschluss, vor der Fasnacht ein paar erholsame Tage im Bündnerland zu verbringen. Dann der Alptraum jedes Aktiven: Man wird eingeschneit und muss den Morgestraich nun in einem ziemlich abgewrackten Hotel weitab von Seibi und Claraplatz verbringen.

Das trifft vor allem den Familienvater sehr hart, hätte er doch ein soooo tolles Sujet gehabt. Und zwar „die Rückkehr des HD Läppli“. Da liegt man wohl nicht falsch, wenn man im Läggerli 2020 eine Läppli-Parodie erwartet, notabene eine der Lieblingsrollen von Almi. Und diese Rolle liegt neben der Aktualität (die Neuauflage spielt ja im Fauteuil) auch deshalb nahe, weil Sabina Rasser, die Tochter von Alfred Rasser, neu Regie führt. Sie sieht diesem Teil denn auch mit Begeisterung entgegen, denn: „Almi ist Läppli in Reinkultur“.

„Anderscht“ soll im 2020 der Drive des Läggerli werden: Es wird nicht weniger als 26 Nummern geben, aber alle kurz und prägnant. Rasser hat die Texte von Martin Schwitter, Almi selbst und Aernscht Born zum Teil stark gekürzt. Dazu soll immer wieder auf eine „andere Ebene“ ausgewichen werden – was das bedeutet, wird man ab 31. Januar auf der Scala-Bühne sehen. Ein „Mimpfeli“, dass den Journalisten bei der Medienorientierung in der Fasnachtsstube vorgeführt wurde, lässt auf viel Vergnügen hoffen.

Sonst bleibt ziemlich viel „beim Alten“, so die Mitspieler Priska Caccivio und Rolf Boss, die Musik durch Reto Schäublin und Wolfgang von Dechend (O-Ton Almi: Der spielt noch, wenn der Sargdeckel zugeht) – dazu hat Arth Paul zwei Chansons kreiert. Gespannt sein darf man auf den Auftritt einer Treichler-Gruppe.

Entspannter sei man bei der Finanzierung, verlautbarte Almi, habe man doch eine ganze Reihe zusätzlicher Sponsoren gewinnen können. Ebenfalls der Finanzierung dient die wiederum geschaffene „Blaggedde“ zu Fr. 35.-.

S’Läggerli: 31. 1. – 22. 2. 2020, 20.00 Uhr, sonntags 18.00 Uhr. Scala, Freie Strasse 89, Basel. Eintrittspreise zw. Fr. 55.- und Fr. 65.-. Neu und nur bei Bider & Tanner Familientickets für die Sonntage (2 Erw. und 2 Kinder) zu Fr. 180.-.