Vielleicht bei Ihnen?

17. März 2019 | Von | Kategorie: Kurz & bündig

Viele der über 100 registrierten  Waggiswagen sind in der Zwischenzeit abmontiert, gereinigt und – mit etwas Glück – an einem sicheren, trockenen Ort bis zur nächsten Wagenbauphase untergestellt. Dann werden sie wieder hervorgeholt und – wiederum mit viel Glück – an einem trockenen Ort mit viel Platz und windgeschützt zum neuen Sujet umgebaut.

Viele der Wagencliquen aber sind nicht in der komfortablen Situation, ihre Fahrzeuge stadtnah oder geschützt zwischen zu lagern und danach ihre Bautätigkeiten fernab von Regen und Kälte auszuführen. Sie stellen sie auf offene Felder, in Waldabschnitten (alles legal) und andere abenteuerliche Orte.

Im Bild sehen wir den Wagen der Routebysser-Waggis, der irgendwo in der Nähe von Breitenbach – legal und gegen Entgelt – auf einem Waldparkplatz Asyl gefunden hat. Dort wird er mit einer Plane gegen das Wetter, gegen Tiere und neugierige Besucher geschützt und wenn die Routebysser Ende Jahr wieder kommen, dann hoffen sie, dass alles noch da ist. Umgebaut wird der Wagen in 700 m ü.M. bei einem Kuhbauern in seiner Wagenremise. Dafür sind ihm die Waggis sehr dankbar! Wenigstens gegen den jährlichen Schnee geschützt.

Die Basler Fasnacht – immerhin Weltkulturerbe – hat ein Platzproblem, sicher im Bereich Wagen! Und somit sind alle Menschen aufgerufen zu prüfen, ob man nicht so ein Gefährt auf dem Geschäftsareal, bei Kollegen oder sonst wo abstellen kann? Der Hafen, die IWB, die BVB, die Stadtgärtnerei, die Chemische Industrie, die vielen Produktionsfirmen im Stadtgürtel: Irgendwo muss es doch Stand- oder gar Bauplätze für diese Wagen geben?

Wenn Sie etwas wissen oder sonst eine Idee haben, melden Sie sich bitte bei der Wagen IG, die Dachorganisation der Wäägeler: info@wage-ig.ch!