Kinder-Stau am Fasnachtszyschdig!

12. März 2019 | Von | Bilder: Olly Klassen | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Der Stau am Cortege wird vermutlich künftig kein Ärgernis mehr sein: Die Fasnächtler von morgen lernen an der Kinderfasnacht, was es heisst, nicht vorwärts zu kommen!

Es ist diskussionlos: Der Fasnachtsdienstagnachmittag gehört den Kindern und den Eltern, die mit ihren Kiddies stunden- und wochenlang an ihren fahrbaren Untersätzen basteln. Da bewegen sich gefühlte 200’000 Leiter-, Einkaufs-, Post-, Strandwagen und umgestaltete Bakfiets durch das Gewühl. In jedem der Mini-Wägen sitzen Kids und strahlen um die Wette, schmeissen Räppli und verteilen Dääfeli. Oder sie marschieren in Cliquen mit. Oder in Guggen. Überall Kinder. Geschminkt, maskiert, goschdymiert und fasnächtlich aufgepimpt. Mit selbergenähten Goschdym, kaschierten Larven aus Schuhkartons oder einfach nur ein geschminktes Gesicht mit einer Perücke (durchaus legitim, wenn das Kind erst gerade ein paar Monate dem engen, dunklen Bauch der Mutter entstiegen ist…).

Fasnachtsdienstag 2019

Kinderfasnacht

Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Fasnachtsdienstag 2019

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Kinderfasnacht

Viele der Gruppierungen nehmen sich sogar die Mühe, ein Sujet auszuspielen. Mehr als ein gebastelter Tesla ist zu sehen. Oder ein Ozeanium (wahrscheinlich durch den Einfluss der Eltern entstand der Spruch auf dem Wagen: s Ozeanium isch dr Hit – nur mir Fisch, findes das nid!). Irgendwo schreit Alt-Grossrat Tino K.: „Hesch mi Fasnachtsdackel gseh?“ Und tatsächlich: in einem der Strandwagen hockt Tinos Hund und scheint es zu geniessen. Dann biegt noch die gescholtene Negro-Rhygass-Gugge um die Ecke: Im Vortrag, bei den Musikante und sogar neben dem Major: Kinder in farbigen (und damit meinen wir farbig im Sinne von: bunt!) Clowngoschdym.

Das Geswusel ist riesig. Und da beginnt das Problem, welches sicherlich kein grosses ist, aber ein ärgerliches: Zwischen Barfi und Schifflände gibt es um 15 Uhr auf allen Achsen kein Durchkommen mehr. Die kindertransportierenden Wagen bleiben stehen, minutenlang, und die Kinder-Waggis decken dieselben Zuschauenden mit Süssigkeiten ein, bis der Aldi-Sack platzt. Nichts geht mehr. Dann biegen noch die Waggis-Cliquen ein, die mit ihren riesigen Zugswagen in die Stadt drängen: Gefüllt mit – na klar – Kindern. Dann ziehen noch Dutzende von Pfyffer- und Tambourengrüppli ausgerechnet durch die Schneidergasse. Das ist mehr Zwang als Vergnügen, für die gäbe es ja hunderte von netten Nebengässchen, wo man/frau sich auch noch hören würde. Man wünscht sich eine ausgegrenzte Zone für Kindergefährte. Ein Kindercortege, quasi. Das Comité bezeichnet sich klar als „nicht zuständig“ für den Dienstag. Und das ist vielleicht richtig so. Aber richtig Spass macht das nicht mehr. Es ist ein Wunder, dass in diesem wahnsinnigen Puff keine Kinder verloren gehen.

Aber egal: Den Kindern gefällts. Sie geniessen es, im Mittelpunkt zu stehen. Und etwas ist garantiert. Die kleinen Waggise und Guggenmusikanten sind heute Abend todmüde und voller Eindrücke von einem grossartigen Dienstag! Dangge Petrus. Und ein grosses Danke an die Eltern, die mit ihren Kindern die Fasnacht geniessen und viel Aufwand dafür betrieben haben.

Die Glainschte ganz gross Fotos: Lucien Graf

Kinderfasnacht

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