Und noch dies: Kleinere Probleme im Fasnachts-Vorfeld

10. März 2019 | Von | Kategorie: Kurz & bündig

Nebst den wirklich ernsthaften Problemen, die am Sonntag vor der Fasnacht auftraten – vergleiche den Hauptartikel betreffend der Sturmschäden – haben einige auch kleinere Probleme. So zu niedrige „Baizen“ oder sehr konservative Damen…

Zur Fasnacht – vor allem im Kleinbasel – gehören abends auch immer die Auftritte der Guggenmusiken in den diversen „Baizen“. Wegen feuerpolizeilicher Vorschriften oder schlicht zu niedriger Höhe geht das anscheinend nicht mehr überall. So musste das „Schiefe Eck“, sonst immer eine Hochburg der „Gugge“ eine Bekanntmachung an die Eingangstüre schreiben und verkünden, dass  drinnen Auftritte nicht mehr erwünscht sind. Zum Trost: draussen spielen ist sehr erwünscht – und dann geht es auch besser MIT Larve. Und ein flüssiges Honorar wird auch so spendiert.

Im Kleinbasler Bermudadreieck war am Sonntag Nachmittag schon recht was los. So besuchten die Fährischiffli die Gülleschlüch in ihrem Keller, was vor demselben unweigerlich zu einem Platzkonzert führte. Nicht zum Gefallen Aller. Eine reichlich verbissen ausschauende Frau schwer definierbaren Alters geiferte mich an: „Friehner hätti s das nit gäh.“ „Stimmt“, erwiderte ich, „früher durften Frauen keine Fasnacht machen.“ Ihr Blick: unbezahlbar.