Von Reservationen, Pfannkuchen – und einer Federboa

12. Februar 2019 | Von | Kategorie: e Hampfle Räppli

Erstaunlich, was wir von Basler Fasnacht Online so alles auf unser Mail bekommen. Oft wird unsere Adresse info@fasnacht.ch mit dem Fasnachts-Comité verwechselt. So schreibt etwa Frau C. L.-E.: „Gerne würden wir Sie in die Interessensgruppe rund um den Bau des neuen Parking Kunstmuseum aufnehmen, damit Sie jeweils über Sperrungen und Änderungen informiert sind.“ Sie moniert weiter, dass unsere Cortège-Route nicht aktuell sei. Logisch, ist ja auch die aus 2018!

Ab und zu recht lustig sind die Angebote irgendwelcher Händler, welche die Fasnacht gerne als Verkaufs-Gelegenheit nutzen möchten. Frau A. Z. hat dem Chronisten das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen: „Guten Morgen, wir möchten an Ihrem Karneval teilnehmen, wir haben einen Wanderkiosk und wir würden um einen Platz bitten, um Pfannkuchen zu verkaufen, könnten Sie mir eine Kontaktmail geben? Ich danke Ihnen im Voraus und biete Ihnen meine besten Grüße an.“ Sie hätte uns lieber einen Pfannkuchen angeboten…

Und dann werden wir immer wieder mit einem fasnächtlichen Versandhändler verwechselt, der eine ähnliche Mailadresse besitzt. Richtig ins Grübeln gebracht hat uns  Frau P. F. aus Huttwil, da ihr und ihren beiden Freundinnen wohl etwas schief gelaufen war: „ Wir haben am 6. Januar bei Ihnen diverse Artikel bestellt unter anderem auch für mich. Leider wurde ich verhindert und brauche nun meine bestellten Sachen nicht mehr und wäre unglaublich froh, wenn ich diese unbenutzten Artikel zurückschicken könnte und den Betrag zurückerstattet bekäme.“ Es handelte sich laut mitgeschickter Rechnung um 3 x Kleid im Stil der 20er Jahre, 1 x Satin-Stirnband und 4 x Federboas.

Für uns als fasnächtliches News-Portal ist nun vor allem spannend, welche Geschichte sich hinter der Bestellung und anschliessenden Annullation verbirgt. Hat sich das bestellende Damen-Trio darüber zerstritten, wer zum 20er-Jahre-Kostüm als einzige das Satin-Stirnband tragen darf? Warum werden zu drei Kostümen vier Federboas bestellt? Hat dies alles etwas mit dem Fasnachts-Motto von „Huttu“ zu tun, alsda dieses lautet: „Schregi Vögu“? Fragen über Fragen…