Das Buch ist erschienen!

1. September 2018 | Von | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Die Basler Mittwoch-Gesellschaft 1907 bat zur Vernissage ihres ganz besonderen Jubiläumsbuches: Anstatt einer Cliquenchronik, die ausserhalb der Clique sowieso nicht oft gelesen wird, gibt’s ein Buch voller Geschichten!

Es gab in diesem Sommer einige Gelegenheiten, mit Fasnachtstreibenden einen zu heben und ein paar Gedanken auszutauschen. Gartenfeste, Grympeli, Ausflüge, Solidaritätsmärsche etc. Die BMG lud zu einem weiteren Event ein: Der Vernissage ihres speziellen Jubiläumsbuches, welches (Zitat aus dem Nachwort) «…in erster Linie den Unterhaltungszweck verfolgt, aber auch einen emotionalen und historischen Wert hat…». Und tatsächlich: Die 111 Geschichten aus dem Umfeld der BMG stammen aus allen Zeitepochen der Clique! Da gibt es Geschichten über eine Fasnacht in dern 30er Jahren, wo die Latärne der BMG von der Polizei wegen «Pornografie» beanstandet wurde. Und die letzte Reminisenzt in dem Buch handelt von dem kürzlichen Sujet der BMG-Runzle, welche türkischen Präsidenten herausforderte. Geschrieben wurde das Buch von mehreren Autoren. Es gab mehrere Geschichtenlieferanten und vier Kunstschaffende sorgten für ein gutes Aussehen. Gedruckt wurde das Buch im Friederich Reinhard Verlag.

 

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Der Zorn ist bereit

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Dominique Mollet und Obmaa Grimm

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Ehre, wem Ehre gebührt!

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Die Sponsoren des Buches

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Alain Grimm

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Felix Rudolf von Rohr

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Verkaufstand am Ausgang

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Erik Haenelt von der BEREST AG

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Die Zorngastronomie im Einsatz

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Orginelle „Häppchen“

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Comité-Obfrau mit Honorationen!

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Die Vernissage im Höfli des Leuenzorns war mit ca. 111 Menschen ausserordentlich gut besucht: Nebst einigen Obleuten von befreundeten Männercliquen (O-Ton BMG), sah man sowohl die Obfrau des Comités Pia Inderbitzin mit ihrem Amtskollegen Beat Loosli aus Olten und viele weitere Fasnachsgesichter: Peter Stalder, Roman Peter, Edith Habraken und natürlich sehr viele BMGler. Später gab sich noch die Nationalrätin Sibel Arslan die Ehre. Erik Haenelt von der Berest AG überprüfte die Qualität der ausgezeichneten und vor allem sehr originellen Croissant-Häppchen.

Es gab noch zwei Reden, die allerdings erwähnenswert sind! Einerseits referierte Obmaa Alain Grimm über das Entstehen des Buches. Am Anfang stand die Erkenntnis, dass wenn ein Mitglieder wieder geht oder eines stirbt, dann gehen mit ihm meistens auch viele Geschichten. Deshalb kam man auf die Idee, diese zu sammeln.  Es braucht 3 Jahre von der Stamm-Tisch Idee bis zur heutigen Vernissage. Grimm schilderte die Phase des Geschichtensammelns und der Auswahl und bedankte sich bei allen, die daran mitgewirkt haben. Dann übergab er das Wort dem Gastredner Felix Rudolf von Rohr. Dieser erzählte launigst darüber, wie er die Geschichten gelesen und genossen habe. Er beleuchtete kurz die Gefahr einer Diskriminierung von Nichtbaslern und andern Wochentagen wenn man den Namen «Basler Mittwochgesellschaft» näher betrachtet. Dann aber wurde Felix Rudolf von Rohr kurz seriös und gratulierte der BMG für ihre Arbeit, dies mit einem grossen Kompliment: «Es kennt sich e mänggi Clique z Basel e Schiibe vo Eich abschniide». Der Alt-Fasnachts-Obmaa schloss aber mit einer kleinen, aber sitzenden Spitze in Richtung BMG mit dem Wunsch, dass die BMG bald wieder eine anständige Junge Garde präsentieren könne.

Nach dem Gewitter über die angeblich rassistische Guggemuusig, schien über dem Abend der BMG-Buchvernissage wieder die fasnächtliche Sonne.

 

Das Buch «111 Geschichten BMG 1907» erschien im Reinhard-Verlag Basel; ISBN 978-3-7245-2304-8; Diverse Autoren, Gestaltung; Fredy Prack; kaufen kann man das Buch bei der BMG; www.bmg.bs, beim Verlag: www.reinhardt.ch oder in naher Zukunft im Basler Buchhandel. Es kostet «weniger als ein Wurschtsalat», sprich CHF 29.80