Morgenstraich nach -minu-Motto

19. Februar 2018 | Von | Bilder: Olly Klassen/André Auderset | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Mit einem herrlichen Morgenstriach begann die Fasnacht 2018: Die Aktiven genossen den trockenen Start, die Zuschauer die bunte Pracht der Laternen und alle trotzten der bissigen Kälte. Alle Jahre wieder dieselben Ärgernisse: Hardcore-Velofahrer und leuchtende Schaufenster.

Morgenstraich 2018

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Der stadtbekannte Basler Kolumnist -minu pflegt auf die Frage, wie ein perfekter Morgenstraich zu sein habe, mit den Worten zu antworten: „Scheen, aber kalt!“. Nun, dann war die Ausgabe 2018 nahe an der Perfektion. Gute (Funktions-)Kleidung war bei Aktiven wie Zuschauern Pflicht. Von oben kam aber nichts, was die Laune trüben konnte.

Und die Laune war bestens. Es hatte zwar schon mehr Leute am Fasnachtsmontag um vier morgens in der Innerstadt. Es kamen aber immer noch mehr als genug – und sie konnten schwelgen. Wie immer eine Pracht, all die Laternen, wobei es vielleicht ein subjektiver Eindruck ist, dass die Vielfalt der „Lampen“ dieses Jahr noch etwas grösser ist und perfekt zwischen bunt und schrill, zwischen romantisch und bissig-böse schwankt.

Bei den Zuschauern fiel auf, dass man ungemein viel französisch hörte. Eine Folge des neu bis Saint-Louis fahrenden Dreiers? Und angenehm fiel auf, dass es – zumindest an den Standorten des Chronisten – recht wenig Leute hatte, die erkennbar zu stark dem Alkohol zugesprochen hatten.

Ärgernisse gab es aber auch – und es sind dieselben wie fast jedes Jahr. Da sind es Schmalspurterroristen auf zwei Rädern, die sich nicht zu blöd sind, laut fluchend zwischen den Massen, die den Blumenrain hinunter marschierten, durch zu rasen. Zumindest einer konnte von einem beherzten Kostümierten „erlegt“ werden. Angesichts der ihm deutlichst angedrohten Tracht Prügel trollte er sich mit seinem nunmehr etwas lädierten Velo. Oder die ihr Zweirad als Waffe vor sich her schieben und damit ihre Passage erzwingen. Apropos: Unter den Kinderwagenschiebern gibt es auch solche Idioten (Idiotinnen immer mitgemeint).

Recht gut eingehalten wurde die Verdunklungsdisziplin. Das unrühmliche Gegenbeispiel war ein Bekleidungsgeschäft in der Freien Strasse, das zwar „Esprit“ heisst, aber wenig solchen bewies und bei gleissendem Licht in den Schaufenstern die neueste Kollektion präsentierte. Pfui!

Damit hat sich’s aber mit ärgern. Viel zu schön war der Morgenstraich 2018 – und er macht richtig Lust auf den Rest der Fasnacht. Apropos“Rest“: Noch immer gibt es Leute, die sich schon kurz nach dem Morgenstraich mit den Worten voneinander verabschieden: E schöne Räschte…