Fasnachtsgottesdienst 2018: Myni Wöörter sinn wie Stäärnli

12. Februar 2018 | Von | Kategorie: Medienmitteilungen

Am 18. Februar 2018 ist es zum 19. Mal soweit, die Offene Kirche Elisabethen lädt zum Fasnachtsgottesdienst ein. Mit «Myni Wöörter sinn wie Stäärnli» wird unser Umgang mit dieser Welt und der Achtung vor der Schöpfung kritisch, aber auch mit tiefgründigem Humor beleuchtet. Die Rede des Indianerhäuptlings Seattle aus dem Jahr 1855 ist heute noch genau so aktuell wie damals, wenn nicht noch aktueller.

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Vorschau Fasnachtsgottesdienst

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Vorschau Fasnachtsgottesdienst

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Vorschau Fasnachtsgottesdienst

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Vorschau Fasnachtsgottesdienst

Mit Piccoloklängen, Schnitzelbänken, Wort und Gesang wird die Fasnachtsgemeinde auf die drei schönsten Tage eingestimmt. Wieder dabei sind die Comité-Schnitzelbänke Dr Schyynhailig und S Schunggebegräbnis, die Pfeifergruppe mit 3 Tambouren und die Marble Bags. Monika Hungerbühler führt zum fünften Mal charmant und gekonnt durch den Gottesdienst und wird in der Kurzpredigt darauf eingehen, wie wir an der Fasnacht und im Alltag zur Schöpfung Sorge tragen können.

Wie jedes Jahr wird auch der Überraschungsgast nicht fehlen. Soviel sei hier verraten: Der Überraschungsgast kommt in diesem Jahr aus Basel und war bereits im Fasnachtsbändeli im Theater Arlecchino zu sehen und zu hören.

Die Kollekte wird, wie jedes Jahr, geteilt. Zum ersten Mal bleibt die ganze Kollekte in unserer Stadt. Eine Hälfte wird für die Arbeit der Offenen Kirche Elisabethen verwendet und soll mithelfen, dass es den Fasnachtgottesdienst auch in den nächsten Jahren noch gibt. Die andere Hälfte geht zum Münsterplatz und unterstützt dort die Arbeit des Basler Marionetten Theaters. Das Basler Marionetten Theater spielt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene mit Stücken wie Triptychon, Hotel zu den zwei Welten oder Maloney.

Mit dem Fasnachtsgottesdienst wird ein Raum geschaffen, der alle Menschen – egal woher sie kommen, egal wohin sie gehen, ob sie an Gott glauben oder nicht, ob sie Fasnächtler sind oder nicht – an dem, was Fasnacht und Kirche ist und sein kann, teilhaben lässt. Wenn wir an der Fasnacht drei Tage lang «D Boscht abgoo löhn» und dabei den Mächtigen «Dr Maarsch bloose» dann können wir hoffen, dass auf dem einen oder andern «Zeedel» Worte sind, die wie Sterne nicht untergehen werden.

Fasnachtsgottesdienst in der Offenen Kirche Elisabethen am Sonntag vor dem Morgenstreich, 18. Februar 2018 10:30 Uhr.
Nach dem Gottesdienst können beim Apéro Gedanken über das eben Erlebte ausgetauscht werden.