Pfyfferli: Plan A mit neuen Tönen

8. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Das Pfyfferli hat als Rahmen ganz auf die Anerkennung der Basler Fasnacht durch die UNESCO gesetzt und gewonnen: Plan A kann in Kraft treten. Dazu – so Macherin Caroline Rasser – wolle man das Rad zwar nicht neu erfinden, aber in gewohnter Manier auch neue Töne setzen und Überraschungen bieten.

Im – Zitat – NeoCitran-Flash – orientierte Caroline Rasser über die 2018-Ausgabe des Pfyfferli. Eine Erklärung für die (gesundheitliche) Schwäche gab Felix Rudolf von Rohr zum besten: Er habe mit ihr Tag und Nacht verbracht, um den Rahmen der nächstjährigen Vorfasnachtsveranstaltung zu fixieren. Wie er das seiner Frau erklärt, sagte er nicht…

Und da Rudolf von Rohr die treibende Kraft hinter dem Antrag war, die Basler Fasnacht als UNESCO-Weltkulturerbe zu weihen, liegt es nahe, dass dies auch der Rote Faden durch das Pfyfferli 2018 sein wird. „Wir hatten auch einen Plan B, wenn es nicht geklappt hätte, aber den können wir jetzt zum Glück spülen“, ergänzte der Alt-Comité-Obmann.

Pfyfferli 2018

Pfyfferli2018

Pfyfferli 2018

Pfyfferli 2018

Pfyfferli 2018

Pfyfferli 2018

Pfyfferli 2018

Das Thema soll mal ernst, mal humorvoll abgehandelt werden und sich dabei den Fragen stellen „Was macht die Basler Fasnacht denn überhaupt aus?“ und „Warum machen wir überhaupt Fasnacht?“. Ein typisches Beispiel, wie Basler Fasnacht eben speziell funktioniere, erkennt Rudolf von Rohr bei der Liste der Pfyfferli-Autoren: „Da macht nun ein Alexander Sarasin mit, der als Mitglied des Fasnachts-Comité eng mit dem Drummeli verbunden ist – und trotzdem geht das!“

Beim Ensemble kann man auf die bewährten Kräfte Salomé Jantz, Caroline Rasser, Myriam Wittlin, David Bröckelmann und Roland Herrmann setzen. Als „Alternativbesetzungen“ sitzen Ursina Früh und Marius Hatt quasi auf der Ersatzbank, was aber eine enorme Vorleistung bedingt, wie Caroline Rasser ausführte: „Ursina muss sämtliche Frauenrollen auswendig können – wie sie das macht, ist uns schleierhaft.“ Regie führt Hausregisseur Martin Schurr, der neu von Dalit Bloch (Partnerin von Daniel Buser) unterstützt wird.

Wie seit vielen Jahren liegt die musikalische Leitung bei Arth Paul, der mit Rudolf von Rohr auf so originelle Weise zusammengearbeitet hat, dass „sich wohl einige gefragt haben, was wir dabei getrunken haben.“

Im fasnachts-musikalischen Teil pfeifen Bajass, Barfiessler und Zimmerlinde, bei den Tambouren sind es Bâsilicum, Chriesibuebe und PiSDiG. Dazu kommen aus dem Quintett Doggter FMH, Heiri, Singvogel, Spitzbueb und Tam Tam pro Vorstellung abwechslungsweise zwei Schnitzelbänke zum Auftritt.

Sich gemütlich ins neue Jahr einfinden gilt für das Pfyfferli-Team nicht, am 1. Januar sind die Endproben, am 5. Januar geht es los. Wer noch Billetts möchte, sollte sich sputen: 95% der rund 13’000 Tickets sind schon weg,

 

Pfyfferli 2018: Im Theater Fauteuil vom 5.1. bis 18.2.18. Vorstellungen von Montag bis Freitag um 20:00 Uhr, samstags um 18:00 Uhr und 21:00 Uhr sowie sonntags um 16:00 Uhr und 19:00 Uhr. Ticketpreise: Kat. I: Fr. 75.00 / Kat. II: Fr. 59.00 / Kat. III: Fr. 49.00. Vorverkauf hier https://fauteuil.showare.ch/webshop2/event/pfyfferli-2018-313 oder an der Kasse der Rasser-Theater.