Charivari 2018: Luege, loose, lache

31. Oktober 2017 | Von | Bilder: Patrick Straub | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Ein traditionelles Charivari erwartet die Zuschauer mit der Ausgabe 2018. Man habe grossen Aufwand betrieben und werde dies weiter tun, um dem Publikum ein Lächeln der Vorfreude auf die Fasnacht ins Gesicht zu zaubern, verkündete Obmann Walter F. Studer. Traditionell auch immer die – so Programmchef Erik Julliard – besten Musikformationen mit den Basler Rolli, den Ohregribler und den Spitzbuebe.

„Luege – loose – laufe“ heisst es traditionell bei der Verkehrserziehung. Daran hält man sich auch beim Charivari, ersetzt aber „laufe“ durch „lache“. Man wolle das Rad auch im 2018 nicht neu erfinden, meinte Studer, aber wiederum alles daransetzen, um die gewohnte Perfektion zu erreichen.

Alles andere als perfekt ist die Terminplanung der Kleinbasler (!) Veranstaltung: Ausgerechnet am Vogel Gryff ist Premiere. Da wird sich mancher „Einheimische“ schwer entscheiden müssen – und auch von der Helferschar wird der eine oder andere fehlen – oder etwas sehr beschwingt seine Pflichten erfüllen.

CHARIVARI 2018 Pressekonferenz

Erik Julliard (Programmchef)

CHARIVARI 2018 Pressekonferenz

Colette Studer (Regie) und Erik Julliard (Programmchef)

CHARIVARI 2018 Pressekonferenz

Erik Julliard (Programmchef)

CHARIVARI 2018 Pressekonferenz

Colette Studer (Regie)

CHARIVARI 2018 Pressekonferenz

Walter F. Studer (Obmann)

CHARIVARI 2018 Pressekonferenz

Eine renommierte Besetzung bildet das musikalische Programm. Für die traditionelle Fasnachtsmusik zeichnen die Basler Rolli und die Ohregribler verantwortlich. Dazu kommen die Pfeifergruppe Spitzbuebe und die Charivari Trommelgruppe. Natürlich treten auch d Gwäägi als Schnitzelbank wieder auf, hat diese Formation doch einen Vertrag bis 2075, weil sie laut Julliard nicht nur gute Sänger sind, sondern vor allem „geili Sieche“. Man möchte noch einen zweiten „Bangg“, sucht hier aber noch.

Neu im Ensemble ist Roger Wicki, ehemaliger Schüler von Colette Studer, der in Udligenswil (bei Luzern) wohnt und jetzt Baseldytsch übt. Die übrigen kennt – und liebt – man schon: Mirjam Buess, Nico Jacomet, Tatjana Pietropaolo, Stephanie Schluchter, Martin Stich und Colette herself, die auch im fünften Jahr als Regisseurin selbst auftritt. Im übrigen haben alle aus dem Ensemble auch ihren Soloauftritt, was die Regisseurin damit begründete, es passe zum nächstjährigen Thema. Auf die Nachfrage, dass es also ein übergreifendes Thema gebe, antwortete Studer ( dieses Mal der Ältere) klar und vielseitig: „Ja. Punkt!“.

Ebenfalls ein traditioneller Punkt ist jeweils der Solo-Auftritt von Mats Brenneis. Der findet auch im 2018 statt – und zwar als „Blaggedde-Verkaifer“. Angesichts der sehr schillernden Figuren in dieser Sparte darf man gespannt sein…

Eine Neuigkeit hatte Studer (wiederum der Ältere) dann doch noch: Es gebe eine neue Gönnervereinigung mit Namen Charivari-Gniesser“, deren Mitglieder bereit seien, jährlich einen „namhaften“ Beitrag zu leisten. Der Ertrag soll in Sonderprojekte, etwa einen neuen Beamer, fliessen. Das Ziel bleibe aber, dass nicht nur die Charivari-Gniesser das Charivari 2018 geniessen, sondern sich alle beim Verlassen des Volkshaus als „Gniesser“ sehen. Der Vorverkauf beginnt am 1. November um 10 Uhr.

 

Charivari 2018: 20. Januar bis 3. Februar (15 Vorstellungen,) jeweils 20 Uhr, sonntags 18 Uhr. Volkshaus Basel. Tickets Fr. 49.- / 65.- / 74.-. Diverse Hospitality-Angebote. Vorverkauf im Basel Tattoo Shop, Schneidergasse 27, Basel sowie an allen Ticketcorner-Verkaufsstellen. Mehr Infos über www.charivari.ch