Basler Aesche-Straich: Die andere Seite der Fasnacht einläuten

8. März 2017 | Von | Kategorie: Medienmitteilungen

Am Freitag nach der Fasnacht beginnt in Basel die Fastenzeit. Am Übergang von der Fasnacht zur Fastenzeit steht der Basler „Aeschestreich“ in der Predigerkirche. Mit einem Trommelschlag beginnt die Feier, mit dem traditionellen Ascheritual endet sie.

Nach dr Fasnachtszyt: D Faschtezyt.
Nach de Triller dr verhallti Klang vo dr Ändligkait.
E Fasnachtsladärne als symbolische Übergang.

Unter der Oberfläche sind Fasnacht und Fastenzeit zwei Seiten der gleichen Medaille: Hier wie dort geht es darum, was den Menschen unter den Nägeln brennt. Erst mit bissigem Humor und dann mit besinnlichem Ernst machen sich die Menschen Gedanken darüber, was sie im Inntersten betrifft. Der Angelpunkt dazwischen ist in Basel der „Aeschestreich“ in der Predigerkirche Basel.

Die Fasnachtslaterne der „Basler Bebbi“ mit dem Sujet „Highway To Hell“ wird im Mittelpunkt der Feier stehen. Piccolo und Trommel begleiten sich gegenseitig musikalisch von der Fasnachts- in die Fastenzeit.

Das traditionelle Ascheritual steht am Schluss der Feier, die Asche steht für das Bewusstsein: ich bin endlich, wie jeder Mensch. Das Ritual ist eine Einladung, anderen Menschen durchaus mit fasnächtlichen Offenheit, aber respektvoll zu begegnen, im Wissen um die eigene Begrenztheit, und gerade bei gegeneiligen Meinungen.

Man könnte sagen: das Ascheritual dient einem Waggis dazu, die Larve mit der „grosse Schnuure“ abzulegen, damit er besser hören kann.

Aesche-Straich. Feier zum Übergang von der Fasnachts- zur Fastenzeit. Predigerkirche Basel, Freitag 10.März 2017, 18 Uhr. Veranstalter: römisch- und christ-katholische Kirche Basel\land.