Fasnachtsgottesdienst 2017: Duesch au muure?

21. Februar 2017 | Von | Kategorie: Kurz & bündig

Am 5. März 2017 ist es zum 18. Mal soweit, die Offene Kirche Elisabethen lädt zum Fasnachtsgottesdienst ein. «Duesch au muure?» ist das Thema und wird alles, was mit Mauern und mit mauern zu tun hat kritisch, humorvoll, aber auch wohlwollend behandeln.

Der Fasnachtsgottesdienst will dazu ermuntern, statt zu mauern, Mauern einzureissen, über Mauern zu blicken oder sich hinter Mauern zu verstecken, wenn man das Bedürfnis nach Geborgenheit hat. Mit Piccoloklängen, Schnitzelbänken, mit Wort und Gesang wird die Fasnachtsgemeinde auf die drei schönsten Tage eingestimmt. Wieder dabei sind die Comité-Schnitzelbänke «dr Schyynhailig» und «S Schunggebegräbnis», die Pfeifergruppe mit 3 Tambouren und die Marble Bags.

Monika Hungerbühler führt zum vierten Mal durch den Gottesdienst und wird in der Kurzpredigt darauf eingehen, wie wir an der Fasnacht und im Alltag Mauern überwinden können, wie wir auf einander zugehen können, statt sich hinter Mauern zu verstecken, aber auch wie uns Mauern Geborgenheit schenken können. Zum ersten Mal dabei ist Nina Sahin aus dem Fasnachtsbändeli des Theaters Arlecchino.

Wie jedes Jahr wird auch der Überraschungsgast nicht fehlen. Soviel sei hier verraten: Die Überraschungsgäste, drei sympathische Damen, kommen aus Zürich. Die Kollekte wird, wie jedes Jahr geteilt. Eine Hälfte bleibt in Basel und wird für die Arbeit der Offenen Kirche Elisabethen verwendet, die andere Hälfte geht weit, weit weg und wird wie im vergangenen Jahr das Schulprojekt von André Feuz mit burmesischen Kindern in Thailand unterstützen.

Mit dem Fasnachtsgottesdienst wird ein Raum geschaffen, der alle Menschen – egal woher sie kommen, egal wohin sie gehen, ob sie an Gott glauben oder nicht, ob sie Fasnächtler sind oder nicht – an dem, was Fasnacht und Kirche ist und sein kann, teilhaben lässt. Wenn wir an der Fasnacht in keinen Rahmen passen und auf einander zugehen, wenn wir uns öffnen für andere, wenn wir bereit sind nicht zu mauern, Mauern aber dann zuzulassen, wenn sie Geborgenheit schenken können, dann könnten wir ja versuchen, das nicht nur an den «Drey scheenschte Dääg» zu tun.

Fasnachtsgottesdienst in der Offenen Kirche Elisabethen am Sonntag vor dem Morgenstreich, 5. März 2017 10:30 Uhr. Nach dem Gottesdienst können beim Apéro Gedanken über das eben Erlebte ausgetauscht werden.