Ridicule 2017: Vorfasnacht für Geniesser

20. Dezember 2016 | Von | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Kurz vor Weihnachten informierte heute mit dem „Ridicule“ eine weitere traditionelle Vorfasnachtsveranstaltung über das Programm. Die bereits achtzehnte Produktion verspricht einmal mehr Fasnacht mit Herzblut. Wenn man sieht welche Erfahrung von allen Beteiligten einfliesst, ist das garantiert.

Wenn Helmut Förnbacher erzählt, wird einem bewusst welch riesige Erfahrung vorhanden ist. Er wirkte als Schauspieler und Regisseur in unzähligen Filmen und im Theater. Natürlich hat er in der Vergangenheit auch in der regionalen Fasnachtsszene zum Beispiel im Drummeli und Charivari, um nur zwei zu nennen, schon seine Visitenkarte abgegeben und kennt die Erwartungen sehr gut. Das „Ridicule“ ist für ihn eine Herzensangelegenheit. Er ist für das Konzept und die Regie verantwortlich und hat als Texter mit Paul Göttin, Georges Merkhofer, Markus Heiniger, Gisèle Rastberger, Bruno Ugazio und David Wohnlich zusätzlich noch sehr bekannte und erfahrene Leute im Boot.

Das „Ridicule“ 2017 bleibt sich auch in der achtzehnten Ausgabe treu. Apropos achtzehnte Ausgabe, durch die Umbaupläne im Badischen Bahnhof war gar nicht sicher wie lange das Förnbacher Theater dort noch seine Spielstätte hat. Da aber auch die Deutsche Bahn sparen muss, sind die Umbaupläne nach hinten verschoben worden und es ist gesichert, dass auch im Jahre 2019 die zwanzigste Ausgabe am bekannten Ort stattfinden kann. Sparpläne haben immer zwei Seiten.

Versprochen wird im Programm 2017 „En Obe wo’s Basler Fasnachtshärz beriehre soll – aber au – wie immer – d Dängg- und Lachmusggle“. Geniesser von traditionellen Vorfasnachtsveranstaltungen kommen also voll auf die Rechnung. Das alles in einem sehr intimen Rahmen im Förnbacher Theater.

Unter der Leitung von Nicola Dreher (Tambouren) und Fabienne Stocker (Pfeiferinnen) ist ein sehr hohes musikalisches Niveau durch die amtierenden Trommel Schweizermeister „pianoforte“ und den „Ridicule Pfeiferinnen und Pfeifer“ (mit Ex-Basler Pfeiferköniginnen) gegeben. Es werden Uraufführungen wie „La cucina“ und „S Luftschlössli“ sowie eine Komposition von Michael Robertson „dr Iredulpf“ zu hören sein.

Als Special Guests sind „D Swingvögel“ angesagt. Eine Kombination von Fasnachtsmusik mit anderen Elementen – man darf gespannt sein.

Natürlich darf im Programm auch der Schnitzelbank nicht fehlen. Mit der Verpflichtung des Comité-Bangg „Fäärimaa“ wurde auch hier auf hohe Qualität geachtet.

Witzige, nostalgische aber auch kritische Texte und natürlich Klamauk vom Balkon, vorgetragen von einem professionellen Ensemble mit exzellenten Schauspielerinnen und Schauspielern werden im Textteil zu sehen und zu hören sein.

Ein Abend mit Prolog, Epilog, Rahmenstücken, Tambouren- und Pfeiferbeiträgen, Balkonszenen und Schnitzelbank ist angesagt, also eine wunderschöne Vorfasnachtsveranstaltung welche Lust machen soll auf die schönste Zeit in Basel – die Fasnacht.

Höchste Zeit um sich einen Platz für „E heerligi Naase voll Fasnacht!“ zu sichern.

 

Ridicule 2017: Badischer Bahnhof Basel.
Vorstellungen 11., 13., 15., 21., 22., 27., 28. Januar sowie 4.,5.,11.,12.,17.,18.,25.,26. Februar und 4. März.
Wochentags 19.30 Uhr, sonntags um 18.00 Uhr.
Vorverkauf an den üblichen Stellen oder direkt an der Abendkasse.
Weitere Informationen unter www.foernbacher.ch