39. Waggisverkleidung: Auch die drei Könige feiern Fasnacht

6. März 2014 | Von | Bilder: Dennis L. Rhein | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Die Tradition der Verkleidungszeremonie an der Fassade des weltbekannten Hotels am Blumenrain gehört schon seit langem zur Basler Vorfasnacht. Bereits zum 39. Mal verwandelte sich am Donnerstag, 6. März  2014 das «Hotel Trois Rois» ins «Hotel Drei Waggisse». Dazu wurden die hoch über dem Portal thronenden Königsfiguren in blaue Waggisblusen, weisse Hosen und Waggislarven gekleidet.

Seit 1754 stehen sie über dem Hauptportal des Hotels «Les Trois Rois», die Figuren der drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar. 221 Jahre lang schauten sie dem fasnächtlichen Treiben zu ihren Füssen eher gelangweilt zu. Bis vor 38 Jahren Pitt Buchmüller, Obmann der Lufthyler-Waggis und der Basler Journalist und Schriftsteller Hanns U. Christen (bekannt als -sten) auf die Idee kamen, die Könige  über die Fasnacht in Waggiskostüme zu kleiden. Und so werden sie nun jedes Jahr am Donnerstag vor dem Morgestraich zum Waggis Kaschper, Melch und Balz. So auch dieses Jahr.

Bei herrlichem Fasnachtswetter (Sonnenschein und angenehmen 7 Grad) warten viele Zuschauer, darunter erfreulich viele Kinder am Blumenrain auf die Waggisverkleidung. Letztere lassen unzählige weisse Luftballons, versehe mit ihren Adressen in den blauen Himmel steigen. Dies gehört zu einem Wettbewerb, welchen das Hotel gestiftet hat. Wessen^Ballon am weitesten fliegt und die Karte zurückgeschickt wird erhält einen Preis.

39. Waggisverkleidung: Auch die drei Könige feiern Fasnacht

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39. Waggisverkleidung: Auch die drei Könige feiern Fasnacht

Die Feuerwehr an der Arbeit.

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39. Waggisverkleidung: Auch die drei Könige feiern Fasnacht

39. Waggisverkleidung: Auch die drei Könige feiern Fasnacht

Kurz vor 10 Uhr ertönte ein Martinshorn und die neun Lufthyler-Waggis fuhren in ihren schwarzen Kostümen und goldenen Larven auf einem alten Polizei-Überfallwagen Marke Saurer in den Blumenrain ein, gefolgt vom Löschzug der Berufsfeuerwehr. Gleichzeitig begann die Guggenmusik Krach-Schnygge 1964 auf dem Balkon mit ihren fetzigen Melodien. Ein mutiger Waggis und ein Feuerwehrmann wurden mit Hilfe der langen Drehleiter zu den drei Königen emporgehoben und begannen mit der Verkleidung. Inzwischen stellte sich die Krach-Schnygge auf dem Trottoir auf. Da sie dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiern gratulierten ihnen Ruth Ludwig-Hagemann und André Schaad vom Fasnachts-Comité und übergaben ihnen die obligate Urkunde. Daraufhin schränzten sie weiter und erfreuten das Publikum mit Melodien wie der alten Kneipe, dem knallgelben Gummiboot, glory, glory hallelujah und dem Gefangenenchor aus Nabucco.

Alle Hände voll zu tun hatten derweil die Polizistinnen und Polizisten, welche den Verkehr regelten, denn ständig fuhren Trams, Busse, Personen- und Lastwagen, sowie Velofahrer vorbei. Dazwischen balancierten die Lufthyler-Waggis galant Tabletts mit Weisswein, Orangensaft und Käskiechli durch die Menge und die Zuschauer griffen freudig zu.

Um 11 Uhr war dann auch der letzte König eingekleidet und die beiden Männer betraten unter dem Beifall der Zuschauer wieder festen Boden. Dann begaben sich die geladenen Gäste, darunter Thomas Borer, bis 2002 Botschafter der Schweiz in Berlin und Träger des Ordens wider den tierischen Ernst und Claus Theo Gärtner (bekannt als Matula) in Begleitung von Caroline Rasser (als Dolmetscherin?) zu Apéro und VIP-Lunch ins Hotel.