«S Frässerli – fimf Stund super Yystimmig uff die drey scheenste Dääg »

17. Februar 2013 | Von | Kategorie: Nachrichten, Top-Thema

Was der Bänggler Peperoni und das Hotel Basel Team 32 Stunden vor dem Morgestraich fasnächtlich und gastronomisch im, bis auf den letzten Platz  ausgebuchten, Basler Keller auftischten verdient mindestens drei Michelin Sterne.

Wie der Peperoni seiner erwartungsvollen Gästeschar bei seiner Begrüssung richtig zurief, hilft so kurz vor dem Morgestraich gegen das «Altagstressigi Vergässe gopeloni nur s’Frässerli vom Peperoni»
Und schon standen die fünf Trou Bâloise Pfyffer gemeinsam mit den beiden Doppelmeter Tambouren auf der Bühne und präsentierten als Hommage an den kürzlich verstorbenen George Gruntz «s Ohremyggeli».
Nach der ersten Vorspeise war es der Comité Bangg «Fäärimaa» der den Reigen der Schnitzelbänkler an diesem Abend eröffnete. Die Messlatte war somit gelegt, und wie…..

Originell wurde, unter authentischen Klängen, die Aasiatischi Curry-Suppe «Gangnam-Style» mit südkoreanischer Frieligsrolle aufgetischt. Auch wenn dies nicht sehr baslerisch tönte, ein kulinarischer Traum war es allemal.
Kennen Sie den BLT Wagenführer Bölche Fritz? Wenn nicht haben sie echt etwas verpasst, was er aus dem Baselbiet zu berichten hatte war köstlich. Dass er sich dazwischen noch als Basler aus dem Daig  optisch wie auch akzentmässig präsentierte war hohe Kunst unter dem Motto zu mir oder zu dir.

Danach wurde «Max» aufgetischt, eine weitere nicht alltäglich Vorspeise, nämlich grillierter Schwertfisch mediterran zubereitet. Nach dem speditiven Abräumen dieser Köstlichkeit durch das zuvorkommende und freundliche Servicepersonal war der Bänggler «Doggter FMH» an der Reihe. Auch wenn man ihn bereits am Drummeli gesehen und gehört hatte war er einfach erneut ein Genuss. Er brachte sogar aktuell auch noch einen «Ratzinger Vers», lassen sie sich an der Fasnacht überraschen.

Der Gastgeber dr Peperoni mit der Chefin vom Hotel Basel, Esther Brühwiler

s Ohremyggeli als Homage an Georg Gruntz

Zwei von den Trou Bâloise

dr Comité Bangg Fäärimaa

dr Bölche Fritz

ka au e scheens Baseldytsch

Begeistertes Publikum

Was noch vom Schwertfisch übrig blieb wurde präsentiert

dr Comité Bangg Doggter FMH mit dr Schweschter Gundula

dr Gaschtgäber Peperoni mit em Noowuchs

Peperoni Noowuchs Nummere zwai

uff em Ranze dr Radetzky Marsch drummle

dr Comité Bangg Stroosewischer

Trou Normand Pfyffer mit em Brunnemärschli

Zum Abschluss dr Wettstaimarsch


Eine Augen-und Ohrenweide war der Auftritt des Gastgebers Peperoni. Dass seine Verse wiederum Top waren, brauch sicher nicht erwähnt zu werden. Doch dass er mit den kleinen Peperonis, seinen Enkelkindern auftrat war schon etwas ganz spezielles. Wir brauchen uns also keine Gedanken machen, die Zukunft vom Peperoni ist gesichert.
Hier noch zwei Verse um sie gluschtig zu machen.

Falls es d Arena Federer git,
hätt ych doderzue e Bitt:
Wenn me- so als Gegepol- das wurd’s nämmlig vertraage
em ledierte Joggeli Raase däät «Odermatte» saage.

oder

 Wo dr Prinz Härry aanestoot
und bsoffe dHoose aabeloot,
zaigt er syni Groonjuweele und sait: «Jä nu – was wott y?
Das macht dr Spanisch Keenig au – nur git’s vo däm kei Fotti»

Vor dem Hauptgang «e Rindslimmeli us em Simmedaal» treten noch die beiden Tambouren vo de Doppelmeter vom Dupf Club mit dem Radetzky-Marsch auf, dies jedoch ohne dem eigentlichen dazugehörenden Instrument. Der Peperoni meinte nach dem viel Applaus geernteten Auftritt,
«und jetzt waisch au, dass e Maa uff sym Ranze drummle kaa».

Der nächste Spitzenbank vom Comité «d Stroosewischer»  sind nun an der Reihe, und sie wischen dr Drägg ewägg, ewägg, ein Hochgenuss, wie allewyyl.
Auch zu geniessen ist der Auftritt der fünf «Trou Normand Pfyffer» mit em Brunnemärschli dem wunderbaren Marsch komponiert von Lukas «Cheese» Burckhardt.

Nach einem Traum Dessert als Abschluss dieses sechs gängigen kulinarischen Höhenfluges rückt der Zeiger der Uhr gegen Mitternacht. Zeit zum Aadiesaage, natürlich mit dem Wettsteinmarsch.

Ein Riesenkompliment den Gastgebern, em Peperoni und der Hausherrin Esther Brühwiler und ihrem Team sowohl in der Küche als auch im Service. Wir freuen uns bereits auf die 12. Ausgabe vom Frässerli im nächsten Jahr.  Doch zuerst noch 28 Stunden entgegen fiebern bis es heisst: «Morgestraich Vorwärts Marsch»